Letztes Nußlocher Heimspiel 2019

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Handball-3.Liga: Die SG Nußloch empfängt am Samstag den SC DHfK Leipzig II – Weihnachtstombola der SGN-Handballabteilung zugunsten des Lichtblick e.V. und des ökumenischen Hospizdienst Leimen – Nußloch – Sandhausen e.V.

Nußloch. (bz) Das erste Rückrundenspiel ist gleichzeitig das letzte Heimspiel des Jahres 2019. Für die Drittliga-Handballer der SGN Nußloch geht es gegen den Bundesliga-Nachwuchs des SC DHfK Leipzig II darum, erfolgreich in die zweite Saison zu starten und gleichzeitig den dritten Tabellenplatz zu behaupten. Anwurf ist am Samstag um 20 Uhr in der Olympiahalle.

Eine ausgeglichenere Runde als sie die Leipziger bislang gespielt haben, ist nicht möglich. Sieben Siege und ebenso viele Niederlagen stehen neben einem Remis zu Buche. Der Bundesliga-Nachwuchs aus der sächsischen Metropole ist immer wieder für positive Überraschungen gut und daher ein gefährlicher Gegner.

Positiv gestimmt dürfen die Nußlocher auf den Saisonauftakt Ende August zurückblicken, als sie bei den Leipzigern mit 31:25 (15:14) die Oberhand behielten. Damals erwischte Nicolas Herrmann mit neun Treffern ein klasse Abend und verwandelte dabei sieben von acht Siebenmetern.

„Bei zweiten Mannschaften weiß man generell nie, was einen erwartet. Die Leipziger stellten aber bereits am ersten Spieltag eine gute Mannschaft und gerade bei den vielen jungen Akteuren ist es so, dass sie sich seitdem sicher sehr gut weiterentwickelt haben“, sagt SGN-Trainer Marc Nagel mit Blick auf Duell, „das muss uns aber egal sein, wir freuen uns einfach gleich wieder ein Heimspiel zu haben.“

Seit Montag bereiten sich die Blau-Weiß gezielt darauf vor. „Das wird eine hoffentlich interessante Partie für die Zuschauer in der Olympiahalle, da die Leipziger eventuell mit einigen Talenten anreisen, die wir in Zukunft in der Bundesliga und vielleicht sogar in der Nationalmannschaft sehen werden“, erläutert Nagel.

Letzte Woche sah der SGN-Coach bis zur 55. Minute ein sehr gutes Spiel seiner Mannschaft gegen einen starken Gegner. „Leider haben wir aber einen Punkt zu wenig geholt“, so Nagel zum 30:30 gegen die HSG Hanau.

In der nun beginnenden Rückrunde ist ein großes Ziel die eigene Heimbilanz aufzubessern, schließlich steigen die Topspiele der Rückserie gegen den Spitzenreiter TV Großwallstadt, die SG Leutershausen (2.) und die HSG Rodgau Nieder-Roden (4.) allesamt in der Olympiahalle.

Am Samstag gegen Leipzig müssen die Nußlocher neben dem erfolgreich am Meniskus operierten Pascal Kirchenbauer erneut auf Adrian Fritsch (Knieprobleme) verzichten. Vielleicht reicht es bei dem rechten Rückraumspieler zu einem Einsatz am Freitag in einer Woche im letzten Spiel des Jahres bei der HSG Bieberau-Modau.

Teammanager Philipp Müller lässt die abgeschlossene Vorrunde Revue passieren und blickt optimistisch auf die nun beginnende Rückserie voraus: „Leider haben wir gerade zuhause mit fünf Zählern zu viele Punkte liegenlassen, aber das gehört bei so einer jungen Mannschaft, wie wir sie nach dem Umbruch haben, mit dazu. Positiv stimmt uns die Tatsache, dass die Entwicklung passt, auch wenn es selbstverständlich noch Luft nach oben gibt. Wir sind zuversichtlich im Jahr 2020 einen weiteren großen Schritt nach vorne zu machen.“

Im Rahmen des Spiels gegen Leipzig und der davor stattfindenden Badenliga-Begegnung der Nussis gegen den TSV Amicitia Viernheim (Anwurf, 17.30 Uhr) findet die Weihnachtstombola der SGN-Handballabteilung zugunsten des Lichtblick e.V. und des ökumenischen Hospizdienst Leimen – Nußloch – Sandhausen e.V. statt. Wir hoffen auf viele Unterstützer dieser wichtigen Aktion.