Furios zurückgemeldet: PSK zündet Feuerwerk gegen den TV Malsch

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Post Südstadt Karlsruhe
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PSK – TV Malsch, 35:21 (18:8)


Viel Zeit blieb dem PSK nicht, um den verlorenen Punkten nachzutrauern: Nur sieben Tage nach der enttäuschenden Niederlage in Durlach stand mit dem Heimspiel gegen Verfolger TV Malsch die nächste schwierige Aufgabe bevor. Trainer Grimm war in der Trainingswoche darauf bedacht, den Fokus seiner Spieler weg von der Vergangenheit und stattdessen voll auf das Spitzen-Spiel zu legen. Der Gast aus Malsch reiste derweil ebenfalls nicht sorgenlos nach Rüppurr, hatte er doch am vergangenen Wochenende überraschend gegen den TSV Rintheim 2 verloren. Wer würde nun in die Erfolgsspur zurückkehren und die wichtigen Punkte im Aufstiegsrennen einfahren?
Bis zur achten Minute ließ sich diese Frage nicht eindeutig beantworten, denn in der Anfangsphase der Partie neutralisierten sich beide Teams weitestgehend (3:3). Immer mehr zahlte sich dann die sehr aktive und aggressive PSK-Abwehr aus, mit deren offensiven Auslegung die Malscher ihre Probleme hatten. Die Folge waren technische Fehler, unvorbereitete Abschlüsse und somit jede Menge Kontermöglichkeiten für die Hausherren, die diese bereitwillig nutzten. So setzte sich der PSK mit einer Sechs-Tore-Serie auf 11:4 ab. Gästecoach Keil hatte zwischenzeitlich versucht, den Lauf des PSK mit einem Time-out zu stoppen. Doch davon unbeeindruckt brannten die entfesselt aufspielenden Karlsruher ein regelrechtes Feuerwerk ab und belohnten sich mit einer zweistelligen Pausenführung (18:8).
Viel Tempo, wenige Fehler und eine bombensichere Abwehr – in der Kabine gab es nicht viel zu kritisieren, und doch war allen Beteiligten klar, dass man gegen den kampfstarken Gegner nun keineswegs nachlassen dürfe. Die Hoffnungen des TVM wurden nach dem Wiederanpfiff des südbadischen Schiedsrichter-Gespanns jedoch schnell zunichtegemacht. Der PSK knüpfte nahtlos an den ersten Durchgang an und hatte die Führung rund zehn Minuten später noch ausgebaut (24:11). Weiterhin erwies sich die eigene Verteidigung als Winner, und auch die bestens aufgelegten PSK-Keeper hatten starke Momente. Mit exakten Gegenstoßpässen leiteten sie immer wieder den Angriff ein. Ließ vorne einmal die Konzentration nach, konnte Malsch zumindest leicht verkürzen (25:15), doch dann kam der PSK-Zug wieder ins Rollen und erkämpfte sich letztlich – angetrieben von den lautstarken Zuschauern – einen deutlichen 35:21-Heimsieg.
Der PSK war gefordert, der PSK hat geliefert: Mit einem furiosen Auftritt meldeten sich die Gelb-Blauen in der Bezirksliga zurück. Die Fans in der Eichelgartenhalle hatten die bis dato beste Saisonleistung gesehen. Lohn der Mannschaft war neben dem tosenden Applaus von den Rängen die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenführung. Nach der Faschingspause warten allerdings schon die nächsten Herausforderungen auf den PSK. Knüpft das Team an die gezeigte Leistung an, muss ihm vor den Auswärtsspielen beim SSC Karlsruhe (1. März) und in Knielingen (15. März) nicht bange sein.
PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Ph. Reither (11/3), Henke (5), Herr (4), Cihlar (4), Kungl (2), Riekert (2), Pa. Reither (2), Armbrust (2/1), Heck (1), Bauer (1), Wittmann (1).
TVM: Simon, Grünwald (beide Tor), Gräßer (4), Krämer (4), Jung (4), Knoch (2), Ebser (2/2), Wolpert (1), Kassel (1), Manuel (1), Engel (1), Weissinger (1), Piatka.
Spielfilm: 1:0, 1:1, 3:3, 5:4, 11:4, 13:6, 14:7, 15:8, 18:8 (HZ), 18:9, 20:10, 22:10, 24:12, 27:15, 28:17, 30:17, 33:19, 35:20, 35:21 (EN).