Mit dem HC Neuenbürg gastiert das nächste Topteam der Badenliga in Weingarten

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SG Stutensee-Weingarten
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(es) Der Stachel der Niederlage gegen die TSG saß bei Trainer Steffen Bechtler und seiner Mannschaft recht tief. Kreisläufer und Abwehrchef Nils Pollmer drückte nach der Partie aus, was sicher auch viele seiner Kameraden nach der Auswärtspleite gefühlt haben: „Ich weiß nicht, was heute in der zweiten Hälfte mit mir los war. So viele einfache Ballverluste kann ich mir nicht erklären. Darüber müssen wir reden.“

Trainer und Mannschaft können aber nicht lange über die Fehler nachdenken, denn am Wochenende kommt der nächste dicke Brocken auf die SG Stutensee-Weingarten zu. Am Sonntag, 09. Dezember macht um 18:00 Uhr mit dem HC Neuenbürg 2000 eines der Topteams der Badenliga seine Aufwartung in der Walzbachhalle Weingarten.

Die Jungs aus dem Enztal haben sich in der vergangenen Runde als Aufsteiger grandios geschlagen und mussten erst in der Rückrunde den Traum vom Durchmarsch begraben. Nach einigen unnötigen Niederlagen und der Trainerentlassung blieb für den HCN letztendlich der undankbare dritte Rang hinter Heddesheim und Wiesloch. Mit ihrem neuen Trainer Erkan Öz, der in der Sommerpause vom Ligakonkurrenten Knielingen in den Schwarzwald wechselte, sollte der nächste Sturm auf den Gipfel gewagt werden. Mit Torhüter Florian Eitel und Jochen Werling gingen nur zwei Leistungsträger von Bord, so dass Erkan Öz auf ein eingespieltes Team traf. Für die beiden Athleten holten die Verantwortlichen zwei vielversprechende Talente auf den Buchberg. Mit Torhüter Felix Spohn von der HSG Ettlingen und Linkshänder Vincent von Witzleben von der HSG LiHoLi hat man schon einen Vorgriff auf die Zukunft getan. Trainer Öz bekam dann noch Florin Panazan von TVK als Torwarttrainer zur Seite, der im Verlaufe der Runde auch mal aushalf, wenn einer der Stammtorhüter nicht zur Verfügung stand. Der HCN zählt auch in der laufenden Runde zu den großen Favoriten auf den Titel und wird dieser Rolle bis jetzt auch weitgehend gerecht. Die Schwarzwälder haben nach elf Spieltagen 18:4 Punkte auf dem Konto stehen und liegen nach Minuspunkten noch vor Spitzenreiter Birkenau und dem Zweitplatzierten Heidelsheim/Helmsheim, hat aber zwei Partien weniger ausgetragen als die Konkurrenz. In den letzten beiden Begegnungen kreuzte die Öz-Truppe mit diesen beiden Teams die Klingen. In Birkenau kassierten Spielmacher Marco Langjahr und seine Kollegen eine 29:25 Pleite, hielten sich aber am letzten Wochenende in einer torreichen Partie gegen Sandro Catak und seine SGHH mit 32:30 schadlos. Nach den bisherigen Spieltagen wird Trainer Öz und seine Sieben auch in Weingarten die Favoritenrolle übernehmen müssen.

 

Die SGSW hatte in der Englischen Woche mit den drei erfolgreichen Auseinandersetzungen mit Birkenau, Viernheim und Hockenheim einen richtigen Aufwind bekommen. Dass die Jungs von Trainer Bechtler dann im Spitzenspiel gegen den haushohen Favoriten SGHH nach fünfzig hervorragend gespielten Minuten in der Schlussphase alles noch aus der Hand gaben, hat das junge Team doch mehr getroffen. Die Niederlage in der Kurpfalz bei der TSG Wiesloch nagt nun zusätzlich am Selbstvertrauen und Steffen Bechtler wird in dieser Woche viele Wunden pflegen müssen. Die Spielgemeinschaft kann auf der anderen Seite gegen den Favoriten aus dem Enztal wieder befreit aufspielen. Die Mannschaft um Spielmacher Marvin Morlock war vor vier Wochen gegen Birkenau ebenfalls klar in die Außenseiterrolle gedrängt worden und hat dann eine begeisternde Leistung auf das Parkett gebracht. Die SG-Fans hoffen, dass ihre Jungs das Kunststück gegen Neuenbürg wiederholen können. Steffen Bechtler glaubt fest daran, dass sein Team das Spiel gegen Wiesloch verdaut hat und auch begriffen hat, dass man mit einer fehlenden Einstellung in der Badenliga keine Partie gewinnen kann. Für den Sonntag werden die Karten neu gemischt und der Trainer der SGSW ist guten Mutes: „Ich hoffe, dass wir am Sonntag wieder ganz anders auftreten und die Mannschaft sich zerreißen wird. Für mich ist Neuenbürg die beste Mannschaft der Liga, denn sie haben vierzehn ausgeglichene Spieler, die alle gutes Badenliganiveau haben. Für meine Jungs wird es ein sehr schweres Spiel. Aber wir haben gesehen, dass wir gegen die Topteams Heidelsheim/Helmsheim und Birkenau mithalten konnten. An einem guten Tag können wir sicher auch jeden schlagen. Lassen wir uns überraschen wie es am Wochenende ausgeht.“

 

Wir hoffen natürlich, dass die Anhänger der Spielgemeinschaft dem Spiel wieder einen würdigen Rahmen geben und die Walzbachhalle gefüllt sein wird. Mit der Unterstützung der eigenen Fans können die jungen Sportler wieder über sich hinauswachsen und vielleicht doch eine Überraschung liefern.

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