HCN 2000 zurück in der Badenliga – ein Blick auf die neuen alten Konkurrenten

HCN 2000 zurück in der Badenliga – ein Blick auf die neuen alten Konkurrenten

„Zurück in der sportlichen Heimat.“ So könnte man das Motto der kommenden Saison für die erste Herrenmannschaft des HCN 2000 lauten. Nach einem Jahr Abstinenz man zurück in der Badenliga, in der man den weitaus größten Teil der zugegebenermaßen noch relativ jungen Vereinsgeschichte verbrachte. Das Verbandsliga-Intermezzo konnte glücklicherweise mit einem rundum erneuerten Team nach einem Jahr schon wieder beendet werden.

Zweifelsohne hat die Badenliga seit dem letzten Auftritt des HCN 2000 in dieser Spielklasse ihr Gesicht verändert. Erstmals seit einigen Jahren tritt man wieder gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim an, die aus der Oberliga absteigen musste. Und das äußerst unglücklich. Erst nach dem letzten Spieltag hatten die Verantwortlichen dort Gewissheit über die Klassenzugehörigkeit. Die Verantwortlichen haben das Team gut verstärkt. Allen voran auf der Bank konnte die SG mit Sandro Catak, der bereits mit dem TV Bretten die Badische Meisterschaft errang, ein Schwergewicht verpflichten. Auf dem Feld setzte man vor allem auf junge Spieler. Aus Stutensee kommt der Shooter Raphael Blum, aus der SG-Talentschmiede haben mit Fabian Hurst und Sedric Dietz gleich zwei junge Spieler den Weg nach Bruchsal bestritten. Bei der Stärke des Kaders verwundert die Zielsetzung nicht: „Ganz vorne“ will man mitspielen.

Die beiden weiteren Titelanwärter heißen SG Heddesheim und TSV Birkenau. Heddesheim spielte in den vergangenen Jahren, wenn sie in der Badenliga zuhause waren, immer um den Aufstieg. Und der TSV Birkenau belegte in den letzten beiden Jahren die Ränge 2 und 3. Da ist es logisch, dass die beiden Teams eher im oberen Regal der Badenliga einsortiert werden. Die SG Heddesheim kann sich dabei auf eine gute Jugendarbeit verlassen. Auch der TSV Birkenau pflegt anscheinend Verbindungen nach Leutershausen. Denn mit Matthias Conrad, letzte Saison noch Abwehrchef des Zweitliga-Team der Leutershausener, hat der TSV wohl einen richtigen Coup gelandet. Aller Voraussicht nach werden sich also diese beiden Teams mit der SG Heidelsheim/Helmsheim um die Badenliga-Krone duellieren. Als viertes Team könnte man hierbei noch die SG Pforzheim/Eutingen II hinzuzählen. Letztes Jahr brachten sie es so zum Beispiel zu einem dritten Platz im Endklassement.

Aber nicht nur die Qualität in der Spitze hat zugenommen. Auch die Teams im Tabellenmittelfeld haben sich hervorragend verstärkt. Der kurze Überblick zeigt: In diesem Jahr ist die Badenliga wohl so ausgeglichen wie noch nie. Auch Teams wie die TSG Wiesloch oder der TV Hardheim, die letztes Jahr um den Abstieg kämpften, sind dazu in der Lage, im Tabellenmittelfeld mitzuspielen.

Für den HCN gilt es nun im ersten Jahr, sich eine Position in der Liga zu erkämpfen. Ziel soll es erst einmal sein, den Klassenerhalt so früh wie möglich zu sichern. Das Programm zum Auftakt hat es bereits in sich. Innerhalb der ersten vier Spiele trifft man mit Heddesheim, Pforzheim/Eutingen II und Heidelsheim/Helmsheim bereits auf drei Favoriten auf den Titel. Das bedeutet aber auch, dass bereits an den ersten Spieltagen in der Stadthalle ein ordentliches Programm geboten wird. Das erste Spiel am 16.09. bestreitet man auswärts in Heddesheim, eine Woche später gibt es gleich zum Heimauftakt am 23.09. gegen die SG Pforzheim/Eutingen II gleich ein spannendes Derby gegen den einzigen Kreisrivalen. Auf jeden Fall ein handballerischer Leckerbissen und somit ein Grund, die Stadthalle zu besuchen.

Zum Vormerken: Am 23.09., 20 Uhr, in der Stadthalle Neuenbürg:

Badenliga-Derby gegen die SG Pforzheim/Eutingen II.

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