Die Damen der SGSW bogen mit hervorragender Moral ein fast schon verlorenes Derby noch um

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SG Stutensee-Weingarten
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Verbandsliga Damen      Turnerschaft Mühlburg : SG Stutensee-Weingarten  29:33 (17:15)

 

Das Derby zwischen der Turnerschaft Mühlburg und der SG Stutensee-Weingarten nahm in der Verbandsliga der Damen ein kurioses Ende. Die Mädels aus dem Karlsruher Westen hatten sich fest vorgenommen, sich für die denkbar unglückliche Niederlage in der Vorrunde zu revanchieren und spielten in der Carl-Benz-Halle drei Viertel eine hervorragende Partie. Die Turnerschaft lag der ersten Halbzeit immer in Front. Die Sieben von Trainer Arndt Heinemeier schafften es in den ersten dreißig Minuten, die Gäste vor allem über ihre starken Außenspielerinnen ständig unter Druck zu halten. Bis nach dem ersten Viertel führten die Gastgeberinnen mit 10:5, bevor die SGSW besser in die Begegnung fand. Als das Pausensignal ertönte hatten sich die Damen der Spielgemeinschaft auf den 17:15 Halbzeitstand herangearbeitet.

Nach dem Wiederanpfiff erwischte das Team aus der Fächerstadt die Truppe von Peter Nagel auf dem falschen Fuß. In der Anfangsphase des zweiten Durchganges schraubten die Gastgeberinnen den Abstand auf acht Treffer. Mit dem Stand von 24:16 schien die Turnerschaft das Derby schon vorzeitig für sich entschieden zu haben. „Meine Mädels haben in diesem Derby eine unglaubliche Moral bewiesen und haben sich nie aufgegeben,“ stellte SG-Trainer Peter Nagel seinem Team nach Spielende ein gutes Zeugnis aus. Plötzlich platzte beim Tabellenvierten der Knoten. Tor um Tor kämpften sich die Nagel Schützlinge mit einem 6:0 Lauf auf 26:25 heran. Die Gastgeberinnen hatten in dieser Phase völlig den Faden verloren und produzierten eine Vielzahl an technischen Fehlern. Außerdem landeten von den Außenpositionen die Bälle nicht mehr im Gehäuse, sondern krachten an die Latte oder den Pfosten. Nach dem Ausgleich zum 27:27 ging die TSM noch einmal in Front. Während einer Zeitstrafe für die Heinemeier Schützlinge kippte die Partie zu Gunsten der Gegnerinnen. Maike Fetzner und Laura Friedrich zerlegten die Mannschaft der Turnerschaft in der Schlussphase im Alleingang. Mit insgesamt sechs Toren bauten die beiden Mädels den Vorsprung uneinholbar auf 28:33 aus. Der besten Werferin der Gastgeberinnen, Evamaria Domin, blieb es nur noch vorbehalten, mit ihrem achten Tor den Schlusspunkt unter des 29:33 Endergebnis zu setzen.

Die Mädels aus der Karlsruher Weststadt hätten wie schon in der Hinrunde ebenfalls den Sieg verdient, scheiterten aber dieses Mal an den eigenen Fehlern in der Schlussphase. Die Spielgemeinschaft erntete von allen Seiten Lob für die unglaubliche Moral.

 

Für die TSM spielten: Heidi Mußgnung, Anna Raschke – Mira Steiner (1), Evamaria Domin (8/4), Anne Scherer, Mira Wagner (1), Friederike Stein (1), Alina Valta (6), Kim Gotzkowsky (2), Veronika Stangier (4), Melanie Stocker (3), Anja Käfer (3/1)

 

Für die SGSW spielten: Lisa-Marie Beyer, Maja Pfannendörfer – Kim Laura Fetzner (2/1), Julia Telatinski (4), Marie Kraß (1), Lea Cartus (2), Lea Burkard, Selina Gerber, Mihaela Skorput (5/2), Laura Friedrich (8), Maike Fetzner (12/1), Lena Hofmann