Den Jahresabschluss mit Bravour gemeistert

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SG Stutensee-Weingarten
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Das letzte Spiel im alten Jahr haben die Damen der SG Stutensee-Weingarten in Malsch bestreiten müssen. Trainer Werner Weichselmann hatte im Vorfeld mit großen personellen Sorgen zu kämpfen und nahm sich eine Anleihe bei der zweiten Mannschaft, damit er wenigstens eine kampfkräftige Truppe ins Feld schicken konnte. Maike Fetzner war zudem noch mit der A-Jugend im Einsatz und kam dann zur zweiten Halbzeit noch nachgereist. Es hat dennoch zu einem sicheren 20:25 Auswärtssieg gereicht, den sich das Team auch redlich verdient hat.

 

Die Gastgeberinnen wählten gleich zu Beginn die gleiche Taktik wie m letzten Wochenende die Turnerschaft Mühlburg und deckte Spielmacherin Kim Laura Fetzner kurz. Die Mannschaft konnte dieses Mal aber wesentlich besser damit umgehen und gestaltete in der ersten Hälfte die Partie ausgeglichen. Durch eine gute Deckungsarbeit und eine aufmerksame Torhüterin Lisa-Marie Beyer, die die verletzte Michelle Wehrum hervorragend vertrat, konnte der Angriff des Tabellenvorletzten weitgehend in Schach gehalten werden. Mit einem verdienten 10:10 gingen die Weichselmann Schützlinge in die Pause.

Nach dem Wechsel startete die SGSW gut in die Partie und legte gleich mal zwei Treffer vor, aber es lief noch nicht rund. Durch einen 4:0 Lauf der Gastgeberinnen geriet der Tabellendritte innerhalb von fünf Minuten in Rückstand. Doch dann war Maike Fetzner drin in der Begegnung und die Mannschaft nahm endlich Fahrt auf. Mit vier Toren in Folge drehten Julia Telatinski und ihre Kameradinnen die Partie und bestimmten in der Folgezeit das Geschehen. Bis Mitte der zweiten Hälfte hatte die Weichselmann Sieben den Vorsprung auf vier Treffer ausgebaut. Es war nur Schade, dass in diesem Abschnitt viele Chancen, die sich das Team erarbeitete, nicht konsequent genutzt wurden. Es wäre durchaus möglich gewesen, sich noch weiter abzusetzen. In der 50. Minute betrug die Führung dann fünf Tore und die Spielgemeinschaft konnte die Schlussphase in aller Ruhe zu Ende spielen. Mannschaft, Trainerteam und Anhänger konnten mit einem 20:25 Auswärtssieg zufrieden sein.

Trainer Weichselmann äußerte sich nach Spielende erleichtert: „Durch diesen Sieg bleiben wir im Rennen und haben die prekäre Personalsituation vorerst gemeistert. Wir haben die Weihnachtspause verdient und hoffen, dass die Verletzten dann wieder zurück sind und der Prüfungsstress bei einigen Spielerinnen vorbei ist. Ich danke allen Spielerinnen für ihren Einsatz und das Mitziehen in der Vorrunde. Den Eltern danke ich für die Bereitschaft zu fahren und die Eigenwilligkeiten des Trainers ertragen zu haben. Ein Dank gilt auch den Zuschauern, die uns zuhause und auswärts unterstützt haben. Frohe Weihnachten und ein gutes Neujahr.“

 

Für den TSV Malsch spielten: Julia Öastringer, Lara Göbel – Talea Reiß, Julia Gand, Nina Bride (3/1), Eva Kemberger (1), Janina Buijnoch, Tanja Ungerer, Misa Maria Stegmüller (1), Sabrina Scherer (2), Jacqueline Wirth (3/1), Celine Ungerer (10/3)

 

Für die SGSW spielten: Lisa-Marie Beyer, Sibylle Haak – Kim Laura Fetzner (2/1), Julia Telatinski (5/3), Selina Gerber, Lea Burkard (6), Lena Hofmann (5), Laura Friedrich, Maike Fetzner (3), Sarah Nagel, Selina Haak