Aus den Ketscher-Bären wurden die Kurpfalz-Bären

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Warum wurden aus den Ketscher Handballerinnen die Kurpfalz-Bären? 

kpb-buttonDie TSG Ketsch hat sich über Jahre sehr erfolgreich in der deutschen Handballszene behauptet, viele National-, Juniorinnen- und Jugendnationalspielerinnen hervorgebracht, in der ersten Bundeliga gespielt, mit der Jugend deutsche Vizemeister- und Meistertitel errungen. Es hätte eigentlich gerade so weitergehen können.

Doch die Zeiten haben sich geändert und die Ketscher–Bären auch. Es wird mittlerweile nicht mehr in der 1.Bundesliga gespielt, sondern in der 3. Liga. Jugendspielerinnen verlassen den Verein, da der DHB das Credo ausgegeben hat, zumindest in der 2. Liga zu spielen, um die Chancen zu erhöhen, in der Nationalmannschaft spielen zu können. Es ist ein schleichender Rückschritt eingetreten, dem sich die Verantwortlichen der TSG Ketsch entgegenstemmen wollten, um wieder die Nummer 1 im Frauenhandball in der Metropolregion Rhein-Neckar zu werden. Der Vorstand der TSG Ketsch, Rudi Haas: „Auf der Grundlage der Ketscher Tradition wagen wir einen Neuanfang, um unseren Stellenwert in der Region auf eine neue Ebene zu bringen. Natürlich ist das ein Prozess, der nicht von heute auf morgen zu erreichen sein wird. Geduld ist gefragt und Unterstützung seitens der Fans und Sponsoren erforderlich. Dazu sind auch neue Strukturen notwendig, an denen wir im Moment arbeiten. Und wir brauchen neue Mitstreiter, die sich mit Herzblut engagieren.“

Aber der Anfang ist bereits gemacht! Die Ketscher Handballerinnen treten als Kurpfalz-Bären auf und geben sich ein völlig neues Erscheinungsbild auf der Grundlage eines eindrucksvollen Markenkonzepts. Mit dem „Kurpfalz-Etikett“ wird verdeutlicht, dass das Kerneinzugsgebiet im Hinblick auf Fans, Sponsoren und auch Spielerinnen wesentlich erweitert wird. Erstreckt sich doch die Region Kurpfalz über drei Bundesländer: Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordbaden. Oder anders ausgedrückt, von Bensheim im Norden – bis nach Wiesloch im Süden, vom Pfälzer Wald im Westen -bis nach Mosbach im Osten. Im Mittelpunkt des neuen Erscheinungsbildes steht ein neues Logo sowie eine attraktive und lesenswerte Homepage: www.kurpfalzbaeren.de.

Die beiden sportlichen Leiter, Tom Löbich und Dr. Robert Becker, gemeinsam mit dem Trainerstab (Rudi Frank, Adrian Fuladdjusch und Janina Stammnitz) beginnen damit, eine einheitliche Spiel- und Trainingskonzeption in allen Mannschaften zu implementieren. Ziel dabei ist, die Damen I mittelfristig wieder in die Bundesliga zu führen und für alle Juniorinnen- und Jugendmannschaften einen Platz in der höchstmöglichen Spielklasse zu sichern.

Auf der Grundlage des bewährten Kaders sehen die Verantwortlichen zuversichtlich in die Zukunft. Dazu kommt: Mit der Neuverpflichtung der 24-jährigen Katrin Schneider, die zur Zeit noch beim Erstligisten DJK/MJC Trier unter Vertrag steht und aus Ludwigshafen stammt, ist der TSG Ketsch sicherlich ein echter Coup gelungen. Er hat für viel Aufsehen in der deutschen Handballszene gesorgt und deutlich gemacht, dass mit den Kurpfalz-Bären zu rechnen sein wird.

Die TSG Ketsch startet jetzt mit der Gründung eines Bären-Clubs eine umfassende Kampagne, um neue Sponsoren, Partner und Förderer zu gewinnen. Diesen sollen attraktive Werbemöglichkeiten geboten werden und sie werden eine besondere Aufmerksamkeit bei den Heimspielen der Kurpfalz-Bären genießen.

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