PSK entführt trotz Abschlussschwäche zwei Punkte aus Ettlingen

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Post Südstadt Karlsruhe
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HSG Ettlingen 2 – PSK, 27:31 (15:14)


Der Torabschluss war das beherrschende Thema beim Auswärtsspiel des PSK in Ettlingen. Reihenweise wurden Chancen entweder leichtfertig vergeben, oder aber man scheiterte am stark aufgelegten Erndwein im HSG-Tor. Mit Krampf und Kampf setzten sich die Karlsruher am Ende aber doch mit 31:27 (14:15) durch und entführten zwei Punkte aus Bruchhausen.
Der PSK ging nicht mit der nötigen Spannung in die Partie und drohte in der Anfangsphase, leichte Beute der „Albtal-Tigers“ zu werden. Nach dem 1:1 enteilten die Hausherren auf 4:1 und profitierten dabei nicht nur von der erwähnten Abschlussschwäche, sondern auch von einer sehr unsortierten PSK-Defensive. Erst durch konsequentere Torwürfe und Ballgewinne konnte man auf 5:6 verkürzen (15.). Aus der fälligen HSG-Auszeit kamen wiederum die Hausherren besser zurück auf die Platte, konnten sich beim 9:6 wieder ein Drei-Tore-Polster herauswerfen. Zumindest kämpferisch schien der PSK nun in der Partie angekommen zu sein (9:9/19.). Bis zur Halbzeit blieb das Spiel zwar ausgeglichen – dennoch liefen die Gäste ständig einem Rückstand hinterher und verpassten es, selbst in Führung zu gehen. So ging es dann auch mit 15:14 für Ettlingen in die Kabine.
Gleich den Ausgleich erzielen und mit einer konzentrierten Leistung den Bock umstoßen: So lautete die Vorgabe des PSK für den zweiten Durchgang. Aber auch nach Wiederanpfiff dauerte es eine Weile, bis man dem Ziel langsam näherkam. Beim 19:17 (42.) war Ettlingen immer noch in Front. Eine Abwehrumstellung sollte dann die Wende bringen. Die HSG kam mit der offensiven Deckung überhaupt nicht zurecht, die Folge waren drei PSK-Treffer in Serie und damit die erste Führung in der Partie (19:20). Die HSG glich noch einmal aus, musste in den folgenden Minuten aber immer mehr abreißen lassen. Eine zweite Hochphase der Gäste führte rund sieben Minuten vor dem Ende zum 22:28. Das Spiel schien entschieden und doch ließ man die HSG wieder auf drei Tore heran. Einmal mehr behielt der PSK dann die Nerven und sicherte sich den Sieg.
Es war wahrlich kein schönes Spiel und man muss sich einige Vorwürfe gefallen lassen. Auch gegen ein Team aus dem Tabellenkeller muss man mit der nötigen Einstellung und Konsequenz auftreten, geschenkt bekommt man in dieser Liga nichts. Auch das wird die junge PSK-Mannschaft noch lernen. Sie bewies jedoch Kampfgeist und strahlte in der zweiten Halbzeit jederzeit die Überzeugung aus, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Am kommenden Samstag (17.30 Uhr) möchte man gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe eine bessere Leistung zeigen – und zwar von Beginn an.
PSK: Freund, Stoll (beide Tor), Ph. Reither (7/1), Pa. Reither (6/1), Wittmann (6/1), Kungl (5), Cihlar (2), Armbrust (2), Riekert (1), Heck (1), Bauer (1), Herr.
HSG: Erndwein, Klodt (beide Tor), Rössler (6/1), Roskos (5), Fleck (4/1), Rapp (3), Gladitsch (3/1), C. Bregler (2), Rauch (2), Schwarz (1), M. Bregler (1), Witte.
Spielfilm: 1:0, 1:1, 4:1, 6:2, 6:5, 9:6, 9:9, 11:11, 14:14, 15:14 (HZ), 16:14, 17:15, 17:17, 19:17, 19:19, 19:20, 20:21, 20:24, 22:28, 25:28, 26:30, 27:31 (EN).