Nach zwei weiteren Ausfällen ist der TVG Großsachsen chancenlos

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TVG Großsachsen

Nach zwei weiteren Ausfällen ist der TVG Großsachsen chancenlos

TVG Großsachsen-TV Großwallstadt 17:28 (6:13)

Eigentlich geht ein Handballspiel 60 Minuten, aber für den TVG Großsachsen war es nach spätestens 9 Minuten beendet. Robin Unger erhielt nach einem Foul bei einem erweiterten Gegenstoß die Rote Karte, über die sich zumindest streiten lässt. Seis drum die beiden Unparteiischen entschieden so, vielleicht auch um etwas Feuer aus der Partie zu nehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es eine knallharte Partie in die, die „Saasemer“ gut starteten aber dann auch schnell nachließen. Mitentscheidend war das Rückraumakteur Philipp Schulz sich in der 7. Spielminuten das Knie verdrehte und in der Folge nicht mehr eingesetzt werden konnte. Als dann noch die Rote Karte von Robin Unger dazu kam war es um Großsachsen geschehen. „Wir haben uns unheimlich viel vorgenommen und sind auch gut in die Partie gestartet. Nach der Verletzung von Philipp und der Roten Karte von Robin war das alles über den Haufen geworfen. Wir haben dann einfachste Chancen liegen lassen und jede Menge tech. Fehler produziert. Das hat Großwallstadt eiskalt ausgenutzt. Die haben das dann einfach auch stark gespielt“, so TVG-Trainer Stefan Pohl. Nach dem 2:2 (8.) setzte sich Großwallstadt  auf 3:11 (21.) ab. Blieb Großsachsen einmal nicht in der Defensive des TVG hängen, war spätestens beim starken Torhüter Artus Kurgis Endstation. Hätte Marius Fraefel nicht noch etliche gute Chancen der Gäste pariert das Ergebnis wäre noch höher ausgefallen. Aber auch so war die Messe beim 6:13 zur Halbzeit längst gelesen und es ging nur noch darum nicht völlig unterzugehen. Bis zum 12:19 (45.) blieb der Abstand relativ konstant. Danach drehte Großwallstadt nochmals auf und erhöhte binnen weniger Minuten auf 12:26 (51.). Großsachsen konnte bis zum Schlusspfiff noch etwas Ergebniskosmetik betreiben so das die Niederlage, wenigstens einigermaßen, im Rahmen blieb. Über das Spiel gesehen war Großsachsen aber völlig chancenlos. Ob es mit Schulz und Unger anders ausgesehen hätte ist reine Spekulation. Es sah zu Beginn zumindest danach aus, auf jeden Fall hätte TVG-Trainer Stefan Pohl mehr Wechselmöglichkeiten gehabt. Fakt ist aber auch das der TV Großwallstadt eine starke Mannschaft hat die nicht zu Unrecht am Platz an der Sonne steht. Die Gäste sind von jeder Position gefährlich und haben auch nach Wechseln keinen Leistungsabfall zu verzeichnen. Der Aufstieg in diesem Jahr führt auf jeden Fall nur über den TV Großwallstadt.

TVG Großsachsen: Fraefel, Merkel; Kadel, Sauer F., Triebskorn (2), Schulz, Spilger (2), Unger Robin, Straub (2), Reisig (2), Buschsieper (6/5), Hildebrandt (1), Unger Roger (1), Ulrich (1).

Zuschauer: 510