TGE mit befreiendem Heimsieg

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TG Eggenstein
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Verbandsliga Herren: TGE – SV Langensteinbach 32:26 (14:11)

(ne) Auch ohne die angekündigten Köhler-Brothers, dafür allerdings mit Edelfan „Bobby“ auf der Tribüne setzte sich die TGE im kreisinternen Duell gegen den SV Langensteinbach verdient durch und buchte die ersten Punkte des Jahres auf das eigene Konto. 

In der gut besuchten Eggensteiner Sporthalle war von Beginn an zu spüren, dass sich die Mannschaft einiges vorgenommen hatte, um endlich einen Sieg einzufahren. Dementsprechend druckvoll starteten die Eggensteiner und gingen von Beginn an in Führung. Gestützt auf die gut funktionierende Defensive wagte sich die TGE auch vermehrt ins eigene Tempospiel in der zweiten Welle und konnte so bis zur 15. Minute auf 9:4 davonziehen. Einer spektakulär herausgespielten Konter- und Kleingruppensituation der beiden Kreisläufer Edelmann und Eißler verwehrte lediglich der Außenpfosten die verdiente Krönung. Die beschriebene Situation sollte dann auch nur eine von vielen guten Chancen gewesen sein, welche die Eggensteiner nun vermehrt nicht nutzen konnten. Die fehlende Effizienz brachte die Gäste aus Langensteinbach wieder zurück in die Partie, weswegen sich das Trainerteam Ratzel/Kirsch kurz vor dem Pausenpfiff beim 12:11 zu einer Auszeit gezwungen sah. Aus dieser Auszeit heraus eröffnete Pierre Ehnis mit einem ebenso trockenen wie ansatzlosen Distanzwurf die letzten druckvollen Minuten der TGE vor dem Seitenwechsel, was zur verdienten Pausenführung führte. 

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann ein ähnliches Bild. Die TGE dominierte das Spiel zwar weiterhin klar, die Schwache Wurfquote verhinderte jedoch eine frühere Entscheidung. Beim Stand von 22:19 folgte dann die endgültige Wende. Tobi Gaiser holte einen „Unhaltbaren“ spektakulär aus dem langen Eck. Den eigentlich vollkommenden unbedrängten Wurf werteten die Schiedsrichter jedoch völlig anders und entschieden zum Entsetzen der Eggensteiner – allen voran Tobi Gaiser – auf Siebenmeter für Langensteinbach. 

Nachdem Fabian Bolz diesen jedoch parieren konnte, legte die TGE noch einmal einen Zahn zu und zog vorentscheidend auf 26:20 davon. 

In den letzten Minuten ließ die TGE dann nichts mehr anbrennen. So konnten sich dann alle Beteiligten an der ein oder anderen starken Aktion von Youngster Paul Dannenmaier erfreuen, der u.a. mit seinem nie für möglich gehaltenen und hochdynamischen Wackler selbst Co-Trainer Kirsch zum Schwärmen brachte. Ebenso hervorzuheben an diesem Tage waren die Kreisläufer und Flügelspieler der TGE, die den sich bietenden Platz konsequent ausnutzen und für einen Großteil der Tore verantwortlich waren. 

Es spielten: Fabian Bolz, Tobias Gaiser(Tor); Gerrit Kirsch (5/3), Johannes Köhler, Louis Herbert „Herbie“ Hohler (5), Daniel Barth (2), Jacob Hesselschwerdt (4), Till Eißler (5), Paul Dannenmaier (2), Eric Edelmann (3), Luis Hernandez (3), Pierre Ehnis (3), Freddy „mit y“ Paries