Herber Dämpfer für den PSK: Erste Saisonniederlage in Durlach

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Post Südstadt Karlsruhe
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TS Durlach – PSK, 35:28 (14:14)
Einen herben Dämpfer im Aufstiegsrennen musste der PSK beim Gastspiel in Durlach hinnehmen. Zu keiner Zeit konnten die Gelb-Blauen ihr Potenzial voll abrufen und hatten somit am Ende deutlich mit 28:35 (14:14) das Nachsehen. Es war die erste Saisonniederlage des PSK, dessen Vorsprung auf die Verfolger nun auf zwei Punkte geschmolzen ist.
Die Geschichte des Spiels ist im Prinzip schnell erzählt: Schon den Start verschlief der PSK und war schnell mit 0:2 in Rückstand. In der Abwehr immer einen Schritt zu spät und vorne zu statisch, machte man es den Hausherren überaus leicht. Dennoch schien es, als könnten die PSK-Spieler bei der ersten Führung (6:7, 6:8) den Schalter umlegen. Doch weit gefehlt. Auch danach bekam man defensiv keinen Zugriff und hielt sich im Angriff einzig durch Einzelaktionen am Leben. Das 14:14 zur Halbzeit war deshalb mehr als schmeichelhaft.
Der Turnaround blieb auch nach Wiederanpfiff aus. Schnell hatte sich Durlach wieder auf bis zu vier Tore abgesetzt (19:15/38.). Hoffnung keimte noch einmal beim 20:20-Ausgleich auf – es schien die letzte Chance zu sein, sich endlich nach vorne zu kämpfen. Vier TSD-Treffer in Folge machten diese aber zunichte. Beim PSK fehlte es an Ideen, an der Entschlossenheit, kurz: an allem, was benötigt wird, um ein Handballspiel zu gewinnen. Durlach ließ in der Schlussphase noch ein paar Möglichkeiten liegen, sonst hätte es eine richtige Klatsche geben können. Der Sieg mit sieben Toren Differenz geht nach dieser Leistung aber auch in der Höhe in Ordnung.
Es war ein kollektiver Ausfall der gesamten PSK-Mannschaft, die in Durlach – wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit – nie so wirklich angekommen schien. Positives lässt sich aus diesem Spiel nichts ziehen, außer vielleicht die Tatsache, dass es nur besser werden kann. Und das ist auch nötig: Dem PSK stehen in den kommenden Wochen drei unglaublich wichtige Partien gegen die direkten Konkurrenten bevor. Am Samstag, 15. Februar (17.30 Uhr) trifft man zu Hause zunächst auf den Zweitplatzierten TV Malsch. Vor eigenem Publikum will sich der PSK ganz anders präsentieren und die Enttäuschung in Durlach vergessen machen.
PSK: Stoll, Freund (beide Tor), Ph. Reither (9/1), Pa. Reither (8), Armbrust (3), Herr (2), Strüwing (2), Kungl (2), Bauer (1), Henke (1), Cihlar, Schimanski, Riekert.
TSD: Heimburger, Bönisch (beide Tor), Pommerening (9), Schneider (9/1), Kehler (5), Jünger (4), Zürn (4), Schüller (2), Nischke (1), Krahl (1), Schroth, Menold.
Spielfilm: 1:0, 2:0, 4:4, 6:6, 6:8, 10:10, 12:10, 14:12, 14:14 (HZ), 16:14, 20:16, 20:20, 24:20, 24:21, 29:21, 25:30, 31:22, 34:25, 35:28 (EN).