Das Verbandsligateam der SGSW Damen kehrte in die Erfolgsspur zurück

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SG Stutensee-Weingarten
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Verbandsliga Damen:        SG Stutensee-Weingarten   –   HC Mannheim-Vogelstang     30:28      (14:12)

 

Den Anhängern der ersten Damenmannschaft der SG Stutensee-Weingarten war klar, dass es den Mädchen nicht gerade leichtfallen würde, die Niederlage vom vergangenen Spieltag so einfach zu verdauen. Es half aber alles Wehklagen nichts, denn am Samstagabend musste die Sieben von Trainer Werner Wechselmann wieder zu einem Pflichtspiel auf die Matte. In der Sporthall Spöck empfing die SG den Ligakonkurrenten HC Mannheim-Vogelstang. Trotz einiger Mängel, die sich im Verlaufe der Partie immer wieder offenbarten, reichte es am Ende dann doch zu einem 30:28 Erfolg und man kehrte in der Erfolgsspur zurück.

 

Aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen war die Vorbereitung auf die Begegnung gegen die Mannheimerinnen nicht gerade optimal. Die Spielgemeinschaft fand in der Anfangsphase nur schwer in ihr System. Die Angriffe wurden nur sehr zögerlich vorgetragen und auch häufig zu überhastet abgeschlossen. Die Mädels trafen im Aufbau auch immer wieder falsche Entscheidungen und spielten den Gegnerinnen so in ihre Karten. Bis zu Beginn der Schlussphase in der ersten Hälfte gerieten die Gastgeberinnen oft in Rückstand. Teilweise mussten sie sogar einer Differenz von zwei oder drei Toren hinterherjagen. Theresa Maier markierte fünf Minuten vor dem Pausenpfiff erneut den Ausgleich und kurz danach schaffte Laura Friedrich nach langer Zeit wieder eine Führung. Drei Minuten waren noch auf der Uhr als Jana Horatschek von der Siebenmeterlinie erfolgreich war und den Pausenstand von 14:12 sicherstellte.

 

Die Fans der SG hatten gehofft, dass diese Pausenführung mehr Ruhe und Sicherheit in die Aktionen ihres Teams bringen würde, zumal Horatschek und Friedrich unmittelbar nach Wiederanpfiff den Vorsprung auf 17:12 ausbauen konnten. In diesen Lauf kam dann eine Zeitstrafe gegen Maier. In Überzahl schafften die Kurpfälzer den Anschluss zum 17:14. Zum Leidwesen von Trainer Weichselmann hinterließ seine Deckung im zweiten Durchgang öfters einen löchrigen Eindruck, so dass die Gäste immer wieder zu einfachen Toren kamen. Im Angriff wurden dann plötzlich beste Wurfmöglichkeiten vergeben und das Geschehen spitzte sich in der Schlussphase immer mehr zu. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Al-Shahwani ließen sich auch durch einen 24:19 Rückstand nicht beeindrucken und kämpften unverdrossen weiter. Zu Beginn der letzten zehn Minuten betrug der Rückstand der Gäste nur noch drei Treffer und sie setzten die SGlerinnen mächtig unter Druck. In der Schlussphase nahm die Partie noch dramatische Züge an. Innerhalb von drei Minuten schaffte die beste Werferin der Gäste, Sarah Vetter, mit drei Toren den Anschluss zum 26:25 und der SG Anhang kam ins Zittern, zumal Friedrich einen Siebenmeter vergab. Sie bekam kurz danach die nächste Gelegenheit und machte es dann besser. Trainer Weichselmann konnte etwas Durchatmen als Maier den nächsten Angriff zum 28:25 abschloss. Immerhin waren noch drei Minuten zu spielen und die Messe war noch nicht gelesen. In der hektischen Schlussphase hatte Julia Telatinski zweimal die notwendige Treffsicherheit und beantwortete damit die Gegentreffer der Gäste, so dass am Ende ein 30:28 Erfolg für die Spielgemeinschaft zu Buche stand.

 

Werner Weichselmann zog nach dem Schlusspfiff Bilanz: „Bei uns steckte das Pforzheim Spiel noch zu sehr in den Klamotten. Es ließ keine bessere Leistung aufkommen. Er wird jetzt wichtig sein, dass wir unsere eigene Leistung wieder stabilisieren und damit das Selbstvertrauen zurückgewinnen.“

Für die SG spielten:  Michelle Wehrum, Sybille Haak  –  Emilia Baumann (2), Jana Horatschek (6/3), Julia Telatinski (7), Theresa Maier (8), Lena Hofmann (1), Kim Laura Fetzner, Andrea Sieber, Laura Friedrich (6/2)

 

 

Für den HC Spielten:  Eva Klein, Clara Faller   –  Nicole Bieber (1), Sarah Vetter (8), Laura Vetter (2), Nadine Ziegler (1) Jessica Gassl (9/5), Simone Wolff, Selina Klump (6), Antonija Spoljaric (1)