BWOL: SG Heddesheim I beim SV Remshalden 22:37

0
500

Wenig zu beschönigen ….

… gibt es bei der viel zu deutlichen Niederlage der Löwen in Remshalden, die in diesem Spiel abgesehen von der Anfangsphase weit hinter dem eigenen Anspruch zurück blieben und jetzt schleunigst wieder in die Spur finden müssen, wenn man in den letzten Spielen noch ernst genommen werden will.

Sicher gab es einige Handicaps, die man mit in dieses Spiel nehmen musste. So standen Nikola Pugar und Philipp Badent wegen eines Pflichtspiels der A-Jugend nicht zur Verfügung, Kevin Senn musste zudem krankheitsbedingt passen und Christoph Scholl hatte die letzten zwei Wochen grippebedingt aussetzen müssen. Erfreulich, aber doch noch sehr früh der kurze Einsatz von Steffen Wacker nach langer Verletzungspause und auch Christian Buse machte wieder erste Gehversuche.

Zunächst begann das Spiel auch recht ordentlich. Nach einem 3:2 Rückstand sorgten Manuel Bambach, Christoph Scholl und Robin Matschke kurzzeitig für eine 5:3 Führung, die die Gastgeber aber bis zur 10. Minute wieder egalisierten. Bis Mitte der ersten Halbzeit hatte Remshalden dann wieder Vorteile. Die Löwen liefen wieder einem Rückstand hinterher, waren aber noch im Spiel. Die Vorentscheidung dann in den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit. Gianluca Pauli und Christian Buse brachten die Löwen noch einmal auf 14:11 heran, aber bis zur Halbzeit erzielten die Gastgeber dann sechs Tore in Folge zum 19:11 Pausenstand.

Die letzten Hoffnungen zerplatzen dann gleich zu Beginn der zweiten Hälfte, die gleich mit zwei weiteren Gegentoren begann. Zwar hielten die Löwen dagegen und verkürzten den 10-Tore-Rückstand, noch einmal auf 21:15 schwächten sich aber immer wieder durch Zeitstrafen und machten es damit den Gastgebern leicht, den Vorsprung immer weiter auszubauen und am Ende stand dann eine viel zu hohe Niederlage.

Am kommenden Wochenende steht jetzt wieder ein Heimspiel auf dem Programm, Der Gegner, die TSB Schwäbisch Gmünd, ist schwer einzuschätzen, aber einmal mehr von dem Format, mit dem man sich eigentlich messen muss, wenn man den Anspruch hat in der BWOL zu spielen. Vielleicht gelingt es ja wieder einmal den Heimvorteil zu nutzen und zu gewinnen.

Aufstellung (Tore): Daniel Reber, Mark Kolander, Martin Geiger 1, Martin Doll 2, Gianluca Pauli 2, Manuel Bambach 3, Giuseppe Capizzi, Sebastian Wingendorf, Robin Matschke 1, Buse 4, Steffen Wacker und Marco Dubois  3