Birkenau war effektiver und damit erfolgreich

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SG Heddesheim
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SG Heddesheim I gegen TSV Birkenau 24:27
Aufstellung: Robert Dulina, Marc Kolander, Kevin Mzyk, Björn Skade, Marvin Karpstein 4, Jonas Bauer 4, David Walzenbach 1, Nico Kettner 1, Christopher Hinrichs, Julius Schwechheimer 2, Martin Geiger und Philipp Badent 8/1

Das war mal wieder ein richtiges Derby. Umkämpft bis in die Schlussminuten. 16 Zeitstrafen aber nur drei Siebenmeter. Am Ende jubelten die Gäste, weil sie den Sieg etwas mehr wollten, so die Körpersprache auf dem Feld und auf der Bank und weil sie in vielen entscheidenden Situation ein klein wenig wacher, schneller und vor allem effektiver waren.
Birkenau war auch körperlich präsenter und hielt dies, gegen die Rumpftruppe der Löwen, trotz 10 Zeitstrafen letzten Endes erfolgreich durch. Gleich in der zweiten Minute musste der erste Löwe, Christopher Hinrichs mit kaputter Nase, die Segel streichen. Wie das Blut auf das Spielfeld kam konnte sich niemand erklären und so kam der Verteidiger der Gäste mit einer gelben Karte davon. Es war ein erstes Ausrufezeichen und zeigte Wirkung. Marlon Lierz fehlte wegen eines Magen-Darm Effektes und so gab Spielertrainer Martin Doll sein Comeback. Er machte seine Sache ordentlich. Braucht aber sicherlich wieder Spielpraxis.
Birkenau erzielte den ersten Treffer und legte in der Folge immer wieder vor. So waren die Löwen immer unter Zugzwang, den die beiden Unparteiischen durch unzähliges Anzeigen von Zeitspiel während der gesamten Begegnung hochhielten.
Umjubelt der erste Führungstreffer zum 10:9 durch Julius Schwechheimer in der 23. Minute. Die Halbzeitführung ließ man durch einen verschossenen Siebenmeter leider aus. Mit dem 12:12 konnten beide Seiten leben.
Auch in der zweiten Halbzeit lief man immer wieder einem Rückstand hinterher. In knappen Spielen liegt dies an Kleinigkeiten. Zwei ausgelassene Siebenmeter und drei freie ausgelassene Torchancen rächen sich, wenn man dann in Überzahl in der Abwehr falsche Entscheidungen trifft und die Gäste die sich bietenden Chancen eiskalt nutzen. in den Schlussminuten war dann viel Hektik im Spiel und auch da hatten die Gäste einfach mehrere Akteure auf dem Feld, die die Nerven behielten
Und so für die Entscheidung sorgten.
Die Löwen in der Abwehr an diesem Abend sicherlich zu brav und in vielen Situationen, in denen immer wieder freie Spieler am Kreis zum Abschluss kamen, überfordert.
Im letzten Spiel des Jahres muss man am kommenden Sonntag nach Plankstadt. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe, aber das kann täuschen. Es wäre wichtig, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen, um dann Kräfte für die Rückrunde zu sammeln.