A-Jugend gewinnt souverän in Rot und lässt sich von einem überharten Gegner nicht beeindrucken

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JSG Rot/Malsch – TV Sulzfeld 25:32

Die nächsten Punkte konnte unsere A-Jugend am Sonntag einfahren. Gegen die JSG Rot/Malsch mussten wir in Rot gegen einen ebenfalls im Tabellenkeller angesiedelten Gegner antreten. Obwohl die Mannschaft der JSG recht spielstark und robust ist, schafft sie es nicht ihre Qualitäten in ein mannschaftlich gutes Spiel umzumünzen, was letztlich auch den deutlichen Unterschied an diesem Sonntag ausmachte. Während wir jederzeit versuchten sportliche Akzente zu setzten, lag die Priorität der Hausherren wohl eher auf Härte und Theatralik.
Zu Beginn sahen die zahlreichen Zuschauer noch eine ausgeglichene Partie mit 2 guten und schnell spielenden Teams. Über 2:2 in der 4. Minute verlief das Spiel dann weiterhin ausgeglichen über 5:5 (14. Minute) zum 10:10 in der 25. Minute. Während auf Seiten der Gastgeber hauptsächlich der Torhüter mit tollen Paraden glänzte, konnten wir vornehmlich über Balazs Stadtmüller am Kreis Akzente setzen. Mit einem tollen Tempogegenstoß direkt vor dem Pausenpfiff wollte Moritz Bauer die erste Halbzeit abschließen. Allerdings wurde er rüde gefoult, was uns einen Strafwurf und die damit verbundene knappe Pausenführung zum 13:14 einbrachte. Die Pausenansprache war deutlich und tatsächlich konnten die Spieler die Vorgaben sofort umsetzen.
Vor allem Luis Faulhaber auf der Spitze der offenen 3:2:1 – Abwehr stellte die körperlich starken, aber technisch und spielerisch entwicklungsfähigen Spieler der JSG Rot/Malsch vor unlösbare Aufgaben. Die daraus resultierenden Ballverluste konnten wir schnell und sicher verwerten, weshalb wir bereits nach knapp 32 Minuten mit 13:17 führten. Als die Hausherren dann auch noch mit einem 7m-Starfwurf scheiterten, wurde ihr Spiel immer ruppiger. Statt sich auf ihre spielerischen Qualitäten zu konzentrieren, ließen sich die Spieler von den lauten Zuschauern und der eigenen Bank anheizen und es kam wie es kommen musste. Durch unnötige und üble Fouls wurden gleich 2 Spieler binnen 30 Sekunden disqualifiziert. Besonders schmerzlich war die mehr als berechtigte rote Karte gegen den bis dahin gut haltenden Torhüter. Er trat nach einem Gegenstoßtor gegen Luis Faulhaber nach und traf diesen hart am Bein. Doch statt sich nun auf das Spiel zu konzentrieren, das nach 35 Minuten beim Stand von 15:18 noch völlig offen war, haderten die Akteure und Zuschauer der JSG nur mit den wirklich gut und besonnen leitenden Schiedsrichtern und wohl auch mit Gott und der Welt.
Somit war es nicht verwunderlich, dass wir unseren Vorsprung weiter ausbauten. Denn die Spieler der JSG verursachten einen Fehlpass und technischen Fehler nach dem anderen, weil sie mit unserer starken Abwehrformation nicht zurecht kamen.
Während die nächste rüde Attacke gegen Felix Diefenbacher für ihn das Ende der Partie bedeutete, musste der nächste Akteur auf Seiten der JSG den Weg auf die Tribüne antreten. Zu diesem Zeitpunkt waren 49 Minuten gespielt und wir führten mit 19:25 zwar deutlich, aber noch nicht vorentscheidend. Erst beim 21:30 durch Balazs Stadtmüller in der 54. Minute war die Partie endgültig gelaufen. Bis zum Endstand von 25:32 verwalteten wir den Vorsprung gekonnt und setzten die Priorität darauf uns deeskalierend und sportlich zu verhalten, um nicht noch weitere Verletzungen zu provozieren. Mit mehr Konsequenz im Abschluss hätten wir die Partie deutlich höher gewonnen, aber aufgrund des Spielverlaufs waren wir zufrieden ohne größere Verletzungen ausgekommen zu sein.
Die nächste Partie bestreiten wir gegen sie SG Nußloch am 09.02. um 15.30 Uhr im Sparkassen Sportpark in Sulzfeld. Obwohl wir das Hinspiel aufgrund der schlechten Chancenverwertung deutlich verloren hatten, sollte es möglich sein die Punkte dieses Mal auf unserem Konto verbuchen zu können. Wichtig hierfür ist natürlich wieder die tolle und laustarke Unterstützung zu Haue!
es spielten: Paul Bardon, Peter Rothbart (beide im Tor), Jonas Ulrich (1), Niklas Blaschke (3), Balazs Stadtmüller (8/1), Kristof Für, Anastasius Kolb, Luis Faulhaber (10/2), Felix Diefenbacher (6), Simon Barth (1), Moritz Bauer (3)