Zwei Punkte im letzten Spiel 2018 gegen tapfer kämpfende Leipziger

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Zwei Punkte im letzten Spiel 2018 gegen tapfer kämpfende Leipziger

Handball-3.Liga: Die SG Nußloch schlägt die SG Leipzig 35:30 (15:15) – Kevin Bitz trifft zwölf Mal

Nußloch. (bz) Flott ging es zu in der letzten Partie vor der fünfwöchigen Winterpause in der Nußlocher Olympiahalle. Die heimischen Drittliga-Handballer der SGN sowie die Gäste der SG Leipzig II hielten sich selten mit langen ausgespielten Angriffen auf. Bis rund eine Viertelstunde vor Schluss betrug der Vorsprung der Gastgeber meist ein oder zwei Tore, ehe sie dank der größeren Kraftreserven einen letztlich ebenso ungefährdeten wie souveränen 35:30-Heimsieg herauswarfen.

„Wir standen heute als Einheit auf der Platte“, sagte Simon Kuch, der mit sechs Toren einen für einen Abwehrspezialisten hervorragenden Abend erwischte. Zwei Mal in 60 Minuten lagen die Nußlocher kurz zurück. Knapp 15 Sekunden nach Lösers 5:6 (9.) und 20 Sekunden nach dem 18:19 von Wenzel (36.). Ansonsten führte die Heimsieben durchweg, oder es stand remis. Die U23 des Bundesligisten spielte trotz zahlreicher Verletzter einen erfrischenden Handball, der in schnell zum Torerfolg führen sollte. Da die Einheimischen vor ihren eigenen Fans dem in nichts nachstehen wollten, fielen die Tore wie reife Früchte in der „Hölle Süd“. Es waren noch nicht einmal 14 Minuten auf der Anzeigentafel, da leuchtete bereits ein 9:9 von selbiger. Timo Löser von den Sachsen drückte dem Spiel in dieser Phase seinen Stempel auf. Insgesamt erzielte das Nachwuchstalent sieben Tore.

Der Rest ist schnell erzählt: Ab der 45. Minute packte die SGN-Abwehr beherzter zu und im Angriff gab es vier Spieler, die fünf oder mehr Tore erzielten. Nicolas Herrmanns Treffer zum 26:22 (50.) hatte vorentscheidenden Charakter, allerspätestens Philipp Müllers 33:28 vier Minuten vor der Schlusssirene beseitigte jeglichen Zweifel am Heimsieg. „Wir wollten nach dem enttäuschenden Coburg-Spiel eine Reaktion zeigen und mit mehr Leidenschaft zu Werke gehen“, erläuterte Jochen Geppert aus dem Trainertrio hinterher und sah dies optimal umgesetzt, „das ist uns auch gelungen.“

Mal wieder über die komplette Spielzeit herausragender Akteur war ohne Frage Kevin Bitz. Nußlochs Denker und Lenker im Rückraum erzielte nicht nur zwölf Tore, darunter sein erster Siebenmeter in der laufenden Saison, sondern setzte seine Mitspieler ein ums andere Mal gekonnt in Szene. „Gegen die individuelle Klasse von Kevin konnten wir wenig ausrichten“, zog Leipzigs Trainer Enrico Henoch den Hut vor Bitz, „er hat es verstanden unsere jungen Spieler immer wieder in eins-gegen-eins-Duelle zu verwickeln und dann zu treffen.“

Der Gelobte reflektierte die Mannschaftsleistung der bisherigen Runde im folgenden Trainergespräch, zu dem er neben Leipzigs Löser eingeladen wurde, sehr offen: „Wir tun uns im Moment schwer. Mit Blick auf die Tabelle ist es natürlich ein Problem zu sehen, dass Eisenach so souverän vorne steht, aber wir versuchen alles, um das Rennen so lange wie möglich offen zu halten.“

Über Weihnachten und Neujahr hat das Drittliga-Team frei. In der ersten Woche des neuen Jahres absolvieren die Jungs ein individuelles Trainingsprogramm, ehe in der zweiten Woche das Mannschaftstraining beginnt. „Jetzt dürfen wir ein bisschen entspannen“, schloss Geppert seine Analyse beim Trainergespräch und wünschte allen ausharrenden Zuschauern, „frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2019.“

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch (6), Körner (3), Crocoll (2), Müller (5), Fritsch (1), Zeitz, Geppert, Gäßler (1), M. Schmitt, Buse, K. Bitz (12/1), Gerdon, Herrmann (5), Petróczi.

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