Wichtiger Auswärtssieg der TG Laudenbach in Mosbach

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TG Laudenbach
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Wichtiger Auswärtssieg der TG Laudenbach in Mosbach

Mit einem überraschenden 27:23 Auswärtssieg im Gepäck kehrten die Laudenbacher Handballer am vergangenen Samstagabend aus Mosbach zurück. Beflügelt vom Derbysieg der vergangenen Woche gingen die Laudenbacher ans Werk, aber so richtig klappen wollte es diesmal nicht. Bis zum 4:4 konnte die TGL dem TV Mosbach noch Paroli bieten, doch dann nutzten die Hausherren meist in Person von Filipovic-Matanovic die teilweise eklatanten Laudenbacher Abwehrdefizite gnadenlos aus und setzen sich nach 12 Minuten auf 7:4 ab. Die TGL stabilisierte sich leicht und glich innerhalb kürzester Zeit zum 7:7 aus. Den Mosbacher Angriff bekam die TGL aber nicht in den Griff und die hart erarbeiteten Chancen im Angriff wurden zu oft liegengelassen. Der TV Mosbach nutzte diese Schwächen und zog Tor um Tor davon. Beim Halbzeitpfiff lagen die Laudenbacher mit 14:11 im Hintertreffen.

Wie verwandelt präsentierte sich die TGL zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Durch taktische Umstellungen in Abwehr und Angriff waren die Mängel aus der ersten Hälfte beseitigt. Im Angriff wurde Druck auf den Gegner ausgeübt und meist kamen die Außenspieler Mix und Teurer in gute Wurfpositionen, die sie sicher verwandelten. Beim 15:15 nach 35 Minuten waren die Laudenbacher wieder im Rennen. Nun zeigte auch L. Hähnel im Laudenbacher Gehäuse sein ganzes Können und ließ die Mosbacher Angreifer ein ums andere Mal verzweifeln. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung zog die TGL nun weiter davon. Im Angriff waren die Laudenbacher kaum zu halten und konnten meist nur durch 7-Meterreife Fouls gestoppt werden, die „Unterschiedsspieler“ Jumic wie gewohnt eiskalt verwandelte. Der TV Mosbach kam beim 19:21 nach 48 Minuten noch einmal gefährlich nahe, aber die TGL ließ sich davon nicht beeindrucken und brachte die zwei Punkte sicher nach Hause.

TGL: L. Hähnel, Fischer, Schupp (2), Schott (1), Volk (2), Boppel (1), Mix (4), Leide (1), Wilkening, Teurer (4), Nischwitz (4), J. Hähnel, Jumic (8/6).