Tabellenführer eine Nummer zu groß

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Handball Damen 3. Liga Ost: HSG Gedern Nidda – TSV Birkenau 29:22
vom 11.11.2017

Tabellenführer eine Nummer zu groß
Eine ausgeglichene zweite Halbzeit war gegen den mit 14:0 Punkten aktuellen Tabellenführer der 3. Liga Ost zu wenig. Die Damen des TSV Birkenau mussten sich völlig verdient mit 22:29 bei der Spielgemeinschaft HSG Gedern- Nidda geschlagen geben, auch weil man die erste Spielhälfte schlicht weg verschlafen hatte. Bereits nach 5 Spielminuten beim Stand von 1:5 musste Trainer Baumann die erste Auszeit nehmen, weil die Gastgeber die Fehlversuche und Abspielfehler der Birkenauerinnen mittels Tempogegenstößen gnadenlos ausnutzten. Aber auch danach wurde es zunächst kaum besser, die Würfe aus dem Rückraum von Jaqueline Mader und Daniela Raijic wurden eine einfache Beute der guten HSG Abwehr, die daraus resultierenden Ballgewinne wurden dann mittels sehenswerten Tempogegenstößen meist erfolgreich abgeschlossen. Dabei kam den Mittelhessen zu Hilfe, dass das Rückzugsverhalten der Birkenauerinnen in diesen ersten 30 Minuten einfach mangelhaft war. Der Mittelblock,- das eigentliche Prunkstück des TSV,- wollte einfach nicht funktionieren, 14 der 16 Gegentore fielen aus Tempogegenstößen oder Würfen aus der Mitte. Die beiden Torhüterinnen Annika Schlechter und Katharina Leinert hatten wenig Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Mit dem 9:16 Spielstand war das Spiel vor über 350 Zuschauern zur Halbzeit fast schon entschieden. Immerhin zeigte die Mannschaft Moral und stemmte sich in der zweiten Hälfte gegen die drohende Klatsche. Ronja Schwab fand nun mit ihren Stemmwürfen immer besser den Weg ins Tor, mit 7 Toren war sie einmal mehr die erfolgreichste Torschützin. Die Birkenauerinnen kämpften, aber mehr wie ein 7 Tore Abstand sollte es nicht werden. Die eigenwillige Regelauslegung der beiden Unparteiischen Marchlewitz und Stadtmüller in Sachen Schrittfehler und 5:0 Zeitstrafen gegen den TSV machten an diesem Abend den Bock auch nicht mehr fett.
Trainer Baumann machte in der anschließenden Pressekonferenz deutlich, dass der Tabellenführer dieser Klasse nicht unser Maßstab ist. Unsere Konzentration muss in den nächsten drei Spielen gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel liegen. Nach dem wichtigen Spiel in 14 Tagen beim Tabellenvorletzten Kriftel folgt das langersehnte erste Heimspiel gegen Fritzlar am Samstag den 16. Dezember in der renovierten Langenberghalle. Zu diesem ersten und gleichzeitig letzten Heimspiel der Vorrunde laden die Damen alle Fans und Sponsoren zum Spiel und zu einer anschließenden Weihnachtsparty ein und hoffen auch deshalb auf zahlreiche Unterstützung.
Katharina Leinert und Annika Schlechter im Tor;
Kristina Falter, Katrin Laßlop 2, Lejla Crnisanin, Ronja Schwab 7, Jana Weisbrod 1, Danijela Rajic 3, Angelina Schreyer 1, Nicola Baumann 3, Jaqueline Mader, Nicole Gölz 5/2

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