SGL mit Heimsieg gegen Bruchköbel

SGL mit Heimsieg gegen Bruchköbel

 

Die Roten Teufel setzten sich am Samstagabend in der 3. Liga Ost gegen die SG Bruchköbel mit 33:29 (19:13) durch — die Partie verfolgten rund 400 Zuschauer in der Hirschberger Heinrich-Beck-Halle. „Das waren ganz wichtige Punkte, auch weil wir davor zwei Spiele unentschieden gespielt haben. Der Grundstein war ein sehr konzentrierter Start — trotzdem haben wir in der zweiten Halbzeit auch gemerkt, wie abhängig wir von jedem einzelnen Rückraumspieler sind. Mit der Leistung kann man insgesamt sehr zufrieden sein“, ordnete SGL-Cheftrainer Marc Nagel das Resultat ein. Das Endergebnis hätte aber auch höher ausfallen können. Denn zwischenzeitlich führten die Gastgeber ge- gen den Aufsteiger aus Hessen mit neun Toren. Die Roten Teufel begannen die Partie aufgeweckt, führten schnell mit 5:2 (8.). SGL-Kapitän Niklas Ruß und sein Vize Philipp Bauer konnten im Angriff frei aufspielen, trafen nach Belieben — Bauer netzte insgesamt sechsmal, Ruß war mit elf Treffern sogar bester Werfer der Partie; auch vom Siebenmeterstrich verwandelte er alle seine vier Versuche. Die Gäste aus Bruchköbel hiel- ten dennoch gut mit, in der ersten Spielhälfte war es vor allem Rückraumschütze Maximilian Kraushaar, der den Aufsteiger mit seinen Treffern in der Partie hielt — so stand es in der 20. Minute noch 12:10. Ein Schlussspurt der Heisemer kurz vor der Halbzeit brachte den 19:13-Pausenstand. Bruchköbel deckte in der zweiten Halbzeit nun extrem offensiv, versuchte das Angriffsspiel der Roten Teufel zu stören. Der SGL-Rückraum hatte aber immer eine passende Antwort, die Begegnung war entschieden. Nagel wechselte viel, brachte unter anderem die jungen, neuen Spieler. Konstantin Herbert und Konstantin Gasser bekamen Einsatzzeiten — und auch Raul Garcia durfte sich zwischen den Pfosten auszeichnen. Bruchköbel konnte sich in den letzten zehn Minuten nochmal herankämpfen — der Heimsieg der Roten Teu- fel war aber nie in Gefahr. „Am Ende hatten viele Spieler die Möglichkeit und Zeit, sich zu zeigen und Erfahrungen zu sammeln. Das ist ganz wichtig, sie gehören zu dieser Mannschaft dazu“, so Nagel, „dass da nicht alles klappt, das ist normal — diese Entwicklung gehört einfach dazu.“ Gästetrainer Oliver Hubbert wusste, dass seine Mannschaft deutlich unterlegen war: „Wir sind nicht gut ins Spiel bekommen, hatten keinen Zugriff in der Abwehr, Leutershausen konnte immer wieder den eigenen Kreisläufer finden. Wir haben viel versucht, in Summe waren das aber viel zu viele technische Fehler. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns aber zum Glück steigern — diesen Schwung müssen wir jetzt mit ins nächste Heimspiel nehmen.“ SG Leutershausen: Hübe, Garcia — Jäger 5, Rolka 3, Stippel. Ruß 11/4, Bauer 6, Gasser, Cirac 3, Zourak 1, Pfattheicher 2, Kubitschek 1, Mantek, Herbert 1.

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