SG Heddesheim I gegen TSV Birkenau​​​28:25

SG Heddesheim I gegen TSV Birkenau​​​28:25

Aufstellung: Niki Hoffmann, Robert Dulina, Nikola Pugar, David Walzenbach, Björn van Marwick, Fabian Medler, Dymal Kernaja, Sandro Pagliara, Lukas Braun, Martin Doll, Tobias Seel, Alexander Ross

Klasse Derby mit besserem Ende für die Löwen

Die Derbys zwischen den SG-Löwen und dem TSV Birkenau halten in der Regel, was Derbys ausmachen: Emotionen, Spannung Kampf und Einsatz auf beiden Seiten – und so war es auch dieses Mal. Beide Teams und auch ihre zahlreichen Fans waren von der ersten Minute an hellwach und dies war auch nötig, denn bereits im ersten Angriff für die Gäste setzte es die erste Zeitstrafe für Fabian Medler, der gleich nach knapp 10 Minuten die Zweite folgte. Es war ein schnelles Handballspiel mit offenem Visier. Dabei hatte Birkenau insgesamt den besseren Start, führte auch mit 4:1, aber Martin Doll und seine Jungs hielten dagegen und kämpften sich zurück und so entwickelte sich ein spannendes, abwechslungsreiches Spiel. Hier hatte der TSV Birkenau in der ersten Hälfte leichte Vorteile. Aus einem stabilen Abwehrblock heraus, schalteten sie sehr schnell auf Angriff um und spielten dabei auch ihre Erfahrung aus. Die Löwen gaben alles um dran zu bleiben und am Ende waren es Kleinigkeiten, die den 13:14 Pausenrückstand ausmachten, aber sie waren erklärbar.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Löwen dann hellwach und schafften es relativ schnell in Führung zu gehen. Jetzt war die Jugend auf Heddesheimer Seite leicht im Vorteil. So wie die Gäste in der ersten Halbzeit vergebens versucht hatten, den Vorsprung auf mehr als drei Tore auszubauen schafften sie es jetzt nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Mitte der zweiten Halbzeit waren die Löwen dann die bessere, zweier guter Mannschaften und mit den Fans im Rücken glaubten sie mehr und mehr an den möglichen Sieg. Birkenau war nicht mehr ganz so effektiv wie in der ersten Halbzeit, auch ein Verdient von Robert Dulina im Löwentor und so waren die kleinen Fehler, die man sich auch in der zweiten Halbzeit wieder leistete zum Glück nicht spielentscheidend und spätestens nach dem 28:24 durch einen schönen und vor allem überraschenden Spielzug von Fabian Medler und Tobi Seel war der Sieg in trockenen Tüchern.

Wichtig wäre jetzt, dass man am kommenden Sonntag in einem weiteren Heimspiel gegen die SG St. Leon/Reilingen nachlegen kann, denn abgesehen von TV Neuenbürg, der derzeit einsam an der Tabellenspitze thront, sind alle Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte recht dicht beisammen.

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