Punkteteilung gegen Erlangen

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SG Leutershausen
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Punkteteilung gegen Erlangen
26:26 im letzten Heimspiel der Hinrunde
Nach dem Abpfiff stand zumindest fest, dass die SG Leutershausen in der kompletten Hinserie in der Heinrich-Beck-Halle ohne Niederlage geblieben ist. Was aber nach der 26:26-Punkteteilung gegen die U23 des HC Erlangen durchaus zu diskutieren war, war die Frage, ob man nun von einem gewonnen oder verlorenen Punkt sprechen konnte. Schließlich führten die Roten Teufel über weite Strecken des Spiels, konnten ihre anfängliche Überlegenheit aber nicht über die gesamte Dauer der Partie ausspielen.
„In den ersten 20 Minuten haben wir nah am Optimum gespielt“, sagte Cheftrainer Frank Schmitt, „das war die beste Leistung, die wir bisher aufs Feld gebracht haben.“ Das Spiel war schnell, beide Mannschaften machten ordentlich Tempo. Es war die Spielweise, die der Philosophie des Cheftrainers entspricht. Kapitän Niklas Ruß verwandelte einen Gegenstoß nach dem anderen und ging als gutes Beispiel voran. Er war am Ende mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer. „Die Abwehr stand sehr gut, wir sind konsequent nach vorne und haben fast alle Würfe versenkt“, so Schmitt. Das sei genau nach seinen Vorstellungen gelaufen.
Danach, so Schmitt, habe man dieses Niveau nicht mehr halten können, Erlangen bekam mehr Zugriff auf das Spiel und verkürzte mit zunehmender Spieldauer den Leutershausener Vorsprung.
Die Roten Teufel gingen nicht mit Bestbesetzung in das Duell mit den Oberfranken. Kreisläufer Yannick Stippel und Rückraumspieler Felix Jaeger konnten die gesamte Woche nicht trainieren, auch Abwehrchef Manel Cirac lag mit Fieber im Bett und konnte seine Mannschaft erst Mitte der zweiten Halbzeit unterstützen.
„Der Knackpunkt war, dass wir vor der Halbzeit den Vorsprung nicht halten konnten“, urteilte Mark Wetzel, Sportlicher Leiter. Statt mit 16:10 ging man mit 15:11 in die Kabine. Erlangen war wieder voll im Spiel.
Das nahmen auch zahlreiche prominente Gäste in der Heinrich-Beck-Halle zur Kenntnis. Aufgrund eines Sponsoren-Events des SGL-Partners „Büßecker Sport und Wirtschaft“, war unter anderem Weltmeister-Torhüter Henning Fritz unter den Zuschauern. Er übergab in der Halbzeitpause gemeinsam mit SGL-Gesellschafter Jörg Büßecker an die TSG Wiesel, die Behinderten-Handballer der TSG Wiesloch, Fan-Schals, als symbolisches Zeichen und kleines Begrüßungsgeschenk.
In einer spannenden Schlussphase schaffte es dann keine der Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen. Die Leutershausener Abwehr stand zu passiv, Erlangen konnte leichte Tore aus dem Rückraum erzielen, die Leutershausen nicht in die Karten spielten.
„Eigentlich müssen wir mehr aus dieser Führung machen“, sagte Simon Schwarz, der in der ersten Hälfte viele Spielanteile am Kreis bekam, „am Ende ist es dann schade, aber wir müssen mit diesem Punkt zufrieden sein.“
Es fehlte die letzte Konsequenz, um noch einen Heimsieg einzufahren. „Ich bin nicht unzufrieden“, resümierte also Schmitt, „wir haben gegen einen sehr starken Gegner gespielt – deshalb würde ich von einem gewonnenen Punkt sprechen.“
SG Leutershausen – HC Erlangen II 26:26 (15:11): Hübe, Döding – Jaeger F. 1, Bernhardt 1, Schwarz 1, Rolka 4, Stippel, Jaeger P. 4, Ruß 7, Cirac, Gasser, Herbert, Wagner 3, Seganfreddo 4/2, Mantek, Pauli 1/1.

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