PSK erkämpft Punkt in Krimi-Schlussphase

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Post Südstadt Karlsruhe
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TV Malsch – PSK, 26:26 (13:13)

Die Siegesserie des PSK ist in Malsch gerissen und doch bleibt das Team von Trainer Thomas Grimm weiter ungeschlagen. In einem spannenden, bis zuletzt offenen Spiel erkämpften sich die Karlsruher nach zwischenzeitlichem Fünf-Tore-Rückstand noch ein Unentschieden – es war am Ende ein gewonnener Punkt, mit dem man durchaus zufrieden sein konnte.

Begonnen hatte die Partie vielversprechend mit der schnellen 1:0-Führung für den PSK, doch auch die Gastgeber erwischten einen guten Start und waren nach rund acht Minuten erstmals selbst in Front (4:3). Es folgte die stärkste Phase der Postler, die sich defensiv auf den bestens aufgelegten Keeper Freund verlassen und somit gestärkt in den Angriff gehen konnten. Dort wurden vermehrt gute Lösungen gefunden, ein kleines Polster beim 5:8 war die Belohnung. Und auch nach der TVM-Auszeit bleiben die Gelb-Blauen am Drücker und hielten den Gegner mit zwei Toren auf Distanz. Ärgerlich, dass kurz vor der Halbzeitpause noch einige Chancen liegen gelassen wurden und sich auch in der Abwehr Fehler häuften. Diese Einladungen nutzte Malsch zum 13:13-Ausgleich – es war wieder alles offen.

Bestimmte im ersten Durchgang noch der PSK das Geschehen in der Anfangsphase, so waren die Gastgeber nach Wiederanpfiff deutlich präsenter. Über 15:13 und 18:15 bauten die Einheimischen ihren Vorsprung beim 20:16 (40.) erstmals auf vier Treffer aus. Als sich der PSK dann durch mehrere Zeitstrafen sowie eine weiterhin schwache Torausbeute selbst schwächte, schien der Zug allmählich abzufahren; zum Start der Schlussviertelstunde war der TVM auf gefährliche fünf Tore enteilt (23:18). Zum Glück ließ der PSK nun nicht ganz abreißen und wehrte sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage. Aufbauend auf einer aggressiven Abwehr vor dem inzwischen eingewechselten, stark haltenden Stoll im Tor, verkürzte man den Rückstand sukzessive bis auf ein Tor (24:23/54.). Nun bot sich den Zuschauern in der Bühnsporthalle noch vor dem „Tatort“ ein echter Krimi: Nach dem 26:24 dezimierte sich Malsch durch zwei Zeitstrafen. So wurde es zum Ende hin immer hektischer. Riekert sorgte mit dem letzten seiner insgesamt sechs Tore für den Anschlusstreffer (26:25/59.) und nach einem erneuten PSK-Ballgewinn wurde Patrick Reither hart im Konter gestoppt. Den fälligen Siebenmeter verwandelte sein Bruder Philipp sicher zum umjubelten 26:26-Ausgleich. In der Schlussminute wäre gegen nun völlig verunsicherte Mälscher sogar noch der Lucky Punch möglich gewesen, ob des Spielverlaufs ging die Punkteteilung aber absolut in Ordnung.

„Die Mannschaft kann stolz darauf sein, was sie heute geleistet hat“, meinte der gesperrte Kreisläufer Steffen Armbrust. „Wir haben nie aufgegeben und uns am Ende mit dem Punkt belohnt.“ Arbeiten muss der PSK an einer besseren Chancenverwertung und mehr Konzentration im Abschluss, dann sollten auch wieder doppelte Punktgewinne machbar sein. Möglichkeit, es besser zu machen, besteht bereits am kommenden Sonntag (17.15 Uhr), wenn man die Badenligareserve des TV Knielingen empfängt.  

PSK: Stoll, Freund (beide Tor), Riekert (6) Ph. Reither (6/5), Herr (3), Strüwing (3), Pa. Reither (3), Bauer (2), Heck (1), Kungl (1), Cihlar (1), Schimanski. 

SSC: Karollus, Grünwald (beide Tor), Manuel (5), Ebser (5/3), Jung (4), Kassel (4), Gräßer (1), Piatka (1), Krämer (1), Riedinger (1), Knoch (1), Reiss (1), Engel (1), Weissinger (1).

Spielfilm: 0:1, 1:1, 2:1, 2:3, 4:4, 5:8, 7:10, 9:12, 12:12 (HZ), 13:12, 15:13, 17:14, 20:17, 22:17, 23:18, 24:23, 25:23, 26:24, 26:25, 26:26 (EN).