Nichts zu holen gegen Baunatal

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Nichts zu holen gegen Baunatal

Handball-3.Liga: SG Nußloch erleidet bittere 25:31-Heimpleite – Schwache zweite Halbzeit

Nußloch. (bz) Ein ungewohntes Gefühl für die Drittliga-Handballer der SG Nußloch – ein verlorenes Heimspiel. Eine schwache zweite Halbzeit entschied das Duell des Zweiten mit dem Vierten GSV Eintracht Baunatal. Am Ende stand ein frustrierendes 25:31 (13:14). Es war gleichzeitig die erste Heimniederlage seit dem 30:33 gegen die Rhein-Neckar-Löwen II am 23. April diesen Jahres.

Beide Mannschaften hielten sich nicht lange mit Abtasten auf, sondern suchten zügig den Abschluss. Die ersten Würfe fanden auf beiden Seiten fast ausnahmslos ihren Weg ins Ziel. Dabei taten sich vor allem Simon Kuch auf Seiten der Gastgeber und Felix Geßner aus Baunatal hervor, die beim Stand von 8:7 nach zwölf Minuten je vier Mal für ihre Farben genetzt hatten. „In den ersten 20 Minuten haben wir es noch ganz ordentlich gemacht“, fasste SGN-Trainer Christian „Figo“ Müller die Anfangsphase zusammen. Sein Trainerkollege aus Florian Ochmann war extrem stolz auf seine Mannschaft: „Wir wussten vorher wie hoch die Trauben hier hängen. Am Anfang hat unsere 4:2-Deckung, die wir gewählt haben um Kevin Bitz aus dem Spiel zu nehmen, nicht wirklich funktioniert. Als wir auf unsere 6:0-Formation umgestellt haben, lief es deutlich besser.“

Marco Bitz und Marian Mügge, die beiden Torhüter, benötigten ihrerseits die erste Viertelstunde um auf „Temperatur“ zu kommen. Zwar konnten sich die Blau-Weiß-Blauen zwischenzeitlich ein klein wenig absetzen (11:9), die Gäste ließen sich allerdings nicht abschütteln und gingen ihrerseits mit 13:14 in Führung. Gleichzeitig der Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt rückte Fabian Lieb für Bitz zwischen die Pfosten. Auf der Gegenseite steigerte sich Mügge kontinuierlich, weshalb die Eintracht innerhalb weniger Minuten nach Wiederbeginn auf 15:21 (40.) davonzog. Sieben Gegentore binnen zehn Minuten zeigten Wirkung, Müller nahm daraufhin eine Auszeit. Besserung brachte diese nicht, im Angriff agierten die Hausherren viel zu fahrig, während die Nordhessen clever ihren „Stiefel“ runterspielten. Spätestens mit dem 16:24, mal wieder durch Geßner (45.), war die Begegnung gelaufen. „Als Spieler steht man gerne unter anderen Rahmenbedingungen hier zum Gespräch“, verriet ein enttäuschter Nicolas Herrmann, aufgrund seiner neun Tore zum Spieler des Spiels aus SGN-Sicht gewählt, im folgenden Trainergespräch. „Jetzt heißt es hart trainieren, um aus den Fehlern zu lernen“, legte der Rechtsaußen bewusst den Finger in die Wunde.

„In der zweiten Halbzeit haben wir den Kampf nicht angenommen und es einfach über uns ergehen lassen“, zog Müller letztlich ein kritisches Fazit und gratulierte den Gästen zum, „verdienten Sieg.“ Am kommenden Samstag müssen die Nußlocher zum TV Gelnhausen. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Großsporthalle der Realschule am Hallenbad.

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Kuch (4), Crocoll (1), Müller, Fritsch, Geppert, Gäßler (4), M. Schmitt (1), Buse, K. Bitz (4), N. Schmitt (2), Herrmann (9/5), Petróczi.

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