Leutershausen bleibt auch im siebten Heimspiel ungeschlagen

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SG Leutershausen
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Arbeitssieg gegen Leipzig
Leutershausen bleibt auch im siebten Heimspiel ungeschlagen
Was am Ende zählte, war das Resultat. Obwohl man gegen den Tabellenletzten über weite Strecken nicht überragend spielte, konnten die Handballer der SG Leutershausen einen ungefährdeten 28:22-Heimsieg im Duell gegen die Bundesliga-Reserve der SG Leipzig einfahren. Es war ein echter Arbeitssieg ohne Glanz. Weil aber sowohl Baunatal, Nußloch und Wetzlar jeweils ihre Spiele gewinnen konnten, hat sich an der Tabellenkonstellation der Oststaffel nichts geändert. Die Roten Teufel teilen sich weiterhin mit Nußloch und Wetzlar den dritten Platz.
„Es war klar, dass Leipzig in dieses Spiel geht und nichts zu verlieren hat“, sagte Maximilian Rolka nach der Begegnung, „die konnten frei bei uns aufspielen – umso wichtiger war es, dass wir heute gewonnen haben.“ Leipzig steht nach der Niederlage weiterhin am Ende der Tabelle und muss noch immer auf die ersten Auswärtspunkte der Saison warten.
Aber die Gäste aus Ostdeutschland bewiesen, dass sie auch gegen Leutershausen mithalten können. Die Partie war lange Zeit offen, auch weil die SGL wieder einmal mit der eigenen Chancenverwertung haderte. Dass man aber zu keinem Zeitpunkt der Begegnung das Gefühl hatte, Leipzig könne Leutershausen wirklich gefährlich werden, lag daran, dass der wiedergenesene Schlussmann Alexander Hübe seiner Mannschaft mit sehenswerten Paraden den Rücken stärkte. „Sehr froh“, sei er gewesen, ließ er nach dem Schlusspfiff wissen, nach seiner Verletzung wieder einmal ein Heimspiel mitmachen zu dürfen.
Ein weiterer Grund dafür, dass man nun auch nach dem siebten Heimspiel der Saison noch immer in der Heinrich-Beck-Halle ungeschlagen ist, war Mittelmann Philipp Jaeger, der auch gegen Leipzig 60 Minuten durchspielen musste und gerade im Angriffsspiel die Abläufe der Leutershausener vorbildlich dirigierte.
„Wir wussten, dass es keine einfache Aufgabe wird“, schluckte auch Chefcoach Frank Schmitt nach der Begegnung. Man habe den Tabellenletzten aber nicht unterschätzt, man habe gewusst, dass auch Leipzig guten Handball spielen könne. Schmitt: „Ich kann nicht ganz zufrieden sein, weil wir nicht alles umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen haben.“ Generell sei er aber sehr glücklich, dass die Heimserie fortgesetzt werden konnte.
Probleme bereiteten Leutershausen vor allem Timo Löser, über den im Leipziger Angriffsspiel fast jede Aktion lief. Der Mittelmann traf und traf – und kam insgesamt auf elf Tore. Wenn Löser nicht selbst den Abschluss suchte, hatte er noch immer ein Auge für seinen Kreisläufer Oliver Seidler, der sich sechsmal in die Torschützenliste eintragen konnte. Rolka: „Ihn haben wir leider nicht komplett in den Griff bekommen. Aber so ist das eben, wenn es bei einem gut läuft, dann nimmt er sich fast jeden Wurf.“ Auch bei Rolka lief es nicht schlecht. Er war mit fünf Treffern gemeinsam mit Kapitän Niklas Ruß bester Leutershausener Werfer.
Schon am kommenden Samstag (19 Uhr) kann die erfolgreiche Heimserie fortgesetzt werden, dann erwartet die SGL die Bundesliga-Reserve des HC Erlangen zum letzten Heimspiel der Rückrunde in der Heinrich-Beck-Halle. Eine gute Gelegenheit, um die starke Hinserie zu krönen.
SG Leutershausen – SG Leipzig II 28:22 (16:13): Hübe, Döding – Jaeger F. 3, Bernhardt 1, Schwarz, Rolka 5, Stippel 1, Jaeger P. 4, Ruß 5/2, Cirac 2, Gasser 1, Wagner 1, Seganfreddo 2, Mantek 1, Pauli 2.

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