Die SGSW wird für den HC Neuenbürg das letzte Hindernis auf dem Weg zur Meisterfeier

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SG Stutensee-Weingarten
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Badenliga Männer         HC Neuenbürg : SG Stutensee-Weingarten       

Samstag, 13. April         20:00 Uhr          Stadthalle Neuenbürg

 

 

In den Ligen des Badischen Handballverbandes ist der Endspurt eingeleitet. Am Wochenende finden die Begegnungen des vorletzten Spieltages statt. Die Entscheidung um den Abstieg ist seit dem letzten Durchgang zu Ungunsten des HSV Hockenheim ausgefallen. Die Rennstädter liegen mit sechs Punkten Rückstand auf den TV Hardheim abgeschlagen am Tabellenende.

Die Entscheidung um die Meisterschaft könnte am Samstag fallen. Spitzenreiter HC Neuenbürg hat mit seinem Punktgewinn bei Verfolger SG Heidelsheim/Helmsheim einen großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Nach dem Heimsieg in der Vorrunde fällt der direkte Vergleich klar für die Enztäler aus, so dass sie sich sogar eine Niederlage in den beiden letzten Partien erlauben könnten.

Die Mannschaft von Trainer Erkan Öz hat nun das Heimspiel gegen die SG Stutensee-Weingarten vor der Brust und muss zum letzten Auftritt in dieser Runde bei der Reserve des Oberligisten SG Pforzheim/Eutingen antreten. Vom Papier her scheinen beide Aufgaben kein Problem zu sein, aber der Teufel steckt im Detail. Gegen den angehenden Meister wollen die Teams noch einmal alles geben, denn keiner will den Vorwurf auf sich sitzen lassen, das Spiel hergeschenkt zu haben. Der HCN wird nun am Samstag um 20:00 Uhr in der Stadthalle alle Energien freisetzen, um den Deckel auf die Meisterschaft zu machen. Was gibt es Schöneres für ein Team, als im letzten Heimspiel der Saison die endgültige Meisterschaft zu feiern. Die Fans des HCN bereiten sich sicher schon auf eine Sause nach der Partie gegen die Truppe von Trainer Steffen Bechtler vor.

 

Aber leicht werden es Kapitän Max Weickum und seine Kameraden den Enztälern nicht machen. Im Vorspiel lieferten sich beide Teams eine spannende Begegnung, die erst in der Schlussphase mit 28:31 für den Favoriten endete. Eine Wiederholung der im Dezember in der Walzbachhalle in Weingarten gezeigten Leistung wird von der Bechtler Sieben angestrebt.  Allerdings kämpfen die Jungs vom Ostrand der Hardt seit geraumer Zeit auf der letzten Rille. „Ich bin froh, wenn diese Runde endlich vorbei ist. Mir tut im Moment alles weh“, bezeichnete ein Athlet der SGSW nach der Begegnung gegen Wiesloch seinen körperlichen Zustand. Er gehört zu den Spielern, die sich in den letzten Wochen trotz Verletzungsproblemen immer wieder in den Dienst der Mannschaft stellen. Trainer Bechtler muss sich nicht vor jeder Partie fragen, wen er aufbieten darf, sondern das Team stellt sich alleine auf. Mehr als einen Auswechsler hat er nur, wenn sich Co-Trainer Tim Kaupa das Trikot überstreift. In Neuenbürg wird es nicht anders laufen. Seine Schützlinge haben sich trotz des Verletzungspechs seit der Weihnachtspause immer wieder zu erstaunlichen Leistungen zusammengerauft und werden das auch beim angehenden Meister noch einmal tun. Wenn die Hausherren richtig feiern wollen, dann müssen sie sich das Fest aber erst verdienen.