Arbeitssieg zum Rückrundenauftakt

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SG Stutensee-Weingarten
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Am späten Sonntagnachmittag trat die Herrenmannschaft der SG Stutensee-Weingarten in der Badenliga zur ersten Begegnung der Rückrunde an. Die Truppe von Trainer Steffen Bechtler empfing in der Sporthalle Blankenloch den Tabellenletzten TV Hardheim und spürte vor allem in der ersten Hälfte wie schwer es ist, gegen Teams aus dem Tabellenkeller anzutreten. Die Startsieben um Kapitän Marvin Morlock brauchte recht lange bis sie endlich den eigenen Rhythmus gefunden hatte. Ab dem zweiten Viertel bestimmten die Gastgeber das Geschehen und setzten sich bis zur Pause mit 16:11 ab. Im zweiten Durchgang geriet die SGSW in keiner Phase mehr in Gefahr und lag zu Beginn des letzten Viertel mit 28:20 in Front. Trainer Bechtler wechselte dann häufiger aus, um auch den Bankspielern mehr Einsatzzeiten zukommen zu lassen. Die Gäste aus dem Erfttal konnten in diesem Abschnitt Ergebniskosmetik betreiben und gestalteten die Niederlage mit 32:28 noch recht freundlich.

 

Trainer Bechtler war in der Anfangsphase vor allem mit seiner Deckung unzufrieden. Unter der Woche hat man in den Trainingseinheiten Möglichkeiten erarbeitet, das Angriffsspiel der Gäste vom Anpfiff weg in den Griff zu bekommen. Erst nachdem die Hausherren auf die 6:0 Deckung umgestellt hatten, lief das System der Pauler Truppe nicht mehr rund. Die SGSW eroberte dann immer öfter den Ball und schaltete schneller in den Angriff um. Angeführt von Spielmacher Morlock drehten die Mittelbadener einen 4:6 Rückstand und gingen mit einem 4:0 Lauf ihrerseits mit 8:6 in Front. Im zweiten Viertel gaben die Hausherren das Heft nicht mehr aus der Hand und bauten vor allem mit schnellen Gegenstößen die Führung immer weiter aus. Beim Stand von 15:11 verlor Trainer Pauler von seiner ohnehin dünn besetzten Bank den ersten Akteur, als sein bis dahin sicherer Siebenmeterschütze Jannik Huspenina bei der Ausführung des nächsten Strafwurfes Pascal Duck, den Torhüter der SG mit einem Kopftreffer flachlegte. Die Schiedsrichter schickten den Werfer vorzeitig unter die Dusche. Das Team der SGSW ging mit einer 16:11 Führung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff benötigte die Bechtler Sieben einige Zeit bis sie wieder in ihren Rhythmus zurückfand. Die Gäste nutzten die sich bietenden Chancen eiskalt und verkürzten auf 17:15. Linkshänder Kai Rudolf bremste den Schwung der Gäste wieder ein und baute den Vorsprung auf 20:16 aus. Er gab damit das Signal zu einem Zwischenspurt. Die Bechtler Schützlinge erhöhten das Tempo und schalteten schneller sowohl nach vorne wie auch nach hinten um. Die Mannschaft spielte ihre Angriffe viel konsequenter durch und kam so immer wieder über die Außenpositionen zu einem erfolgreichen Abschluss. Linksaußen Marvin Kikillus markierte in dieser Phase fünf Treffer und trug wesentlich dazu bei, dass die Differenz auf acht Tore anwuchs. Die Gäste verloren beim Stand von 25:19 einen weiteren Spieler durch eine Disqualifikation. Nach dem 28:20 durch Kikillus begann Trainer Bechtler Akteure auf die Platte zu bringen, die ansonsten häufiger einen Bankplatz innehaben. Durch diese Maßnahme riss bei der Spielgemeinschaft etwas der Faden und die Gäste bekamen Gelegenheiten Ergebniskosmetik vornehmen zu können. Die Gastgeber retteten aber dennoch einen verdienten 32:28 Heimsieg ins Ziel und untermauerten so ihren sechsten Tabellenplatz.

 

Trainer Steffen Bechtler gab nach dem Schlusspfiff sein Statement ab: „Das war heute ein Arbeitssieg. Wichtig war, dass wir die zwei Punkte gesichert haben. Wir haben schlecht begonnen und haben dann nach der Umstellung in der Abwehr den Faden wiedergefunden und gingen mit 16:11 in die Pause. Der Beginn der zweiten Hälfte wurde von meiner Mannschaft verschlafen. Zu unserer besten Zeit setzten wir uns auf acht Tore ab, so dass ich durchwechseln konnte. Leider haben wir dadurch erneut den Faden verloren, sind aber nicht in Gefahr geraten und haben noch verdient gewonnen.“

 

Für die SGSW spielten: Pascal Duck, Sascha Helfenbein –  Kai Rudolf (7/5), Max Waltert (4), Vedran Dozic, Max Weikum (2), Justus Bieberstein (1), Rouven Martus (2), Jan Lasse van den Heuvel, Nils Pollmer (4), Marvin Morlock (3), Marvin Kikillus (7), Slavko Luka Jurisic, Felix Mügendt (2)

 

Für den TVH spielten: Christopher Bauer, Felix Schneider –  Dustin Leiblein, Silas Hefner (1), Philipp Steinbach (3), Jannik Huspenina (1/1), Niklas Winter (4/3), Marek Käflein (3), Janis Erbacher (1), Thomas Withopf (5), Philipp Ohlhaut (2), Robin Steinbach (8)

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