Handball-3.Liga: Bei der 21:29-Niederlage in Leutershausen lief alles schief, was schieflaufen konnte

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Handball-3.Liga: Bei der 21:29-Niederlage in Leutershausen lief alles schief, was schieflaufen konnte

Leutershausen. (bz) „Glückwunsch an Leutershausen für einen verdienten Sieg, an dem es keinerlei Zweifel gibt“, erklärte Christian Job nach seinem ersten Einsatz als Interimstrainer bei der SG Nußloch. Vorausgegangen war ein 21:29 aus Nußlocher Sicht bei der SG Leutershausen, die damit als Dritter wieder direkt hinter der SGN platziert ist.

Die spielentscheidende Phase des Derbies dauerte von der elften bis zur 21. Minute. In diesem Zeitraum lief bei den Nußlochern gar nichts zusammen, aus einem 4:5 wurde ein 4:13. Job probierte mit zwei Auszeiten bis zur 23. Minute der Partie eine Wende zu geben. Kurzzeitig sah es tatsächlich danach aus, als ob es tatsächlich noch einmal spannend werden könnte. Vier Tore in Folge und es stand 8:13. Allerdings blieb das Nußlocher Angriffsfehl zu fehlerbelastet. „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir fast alles vermissen lassen, was es in so einem Derby benötigt“, erläuterte Job und meinte damit zwei Dinge, „wir hatten einfach keine gute Abwehr und im Angriff haben wir uns viele unnötige Würfe genommen.“

Zu allem Überfluss schien das Drittliga-Derby für die Unparteiischen etwas zu flott zu sein. In den letzten beiden Minuten vor der Halbzeit erhielten Christian Zeitz sowie Kevin Bitz zwei fragwürdige Zeitstrafen und kurz nach der Pause musste Bitz erneut für zwei Minuten raus, obwohl das Foul von Sebastian Körner begangen wurde. Bis zum Ende der Partie häuften sich die teils fragwürdigen Entscheidungen. Nußlochs Trainer fand dafür diplomatische Worte: „Wenn man selbst nicht gut spielt, kommt es eben noch dazu, dass man kein Glück mit den Schiedsrichtern hat.“

Die zweite Hälfte verlief deutlich ausgeglichener als der erste Abschnitt. Den Roten Teufel spielte die klare Führung selbstverständlich in die Karten. Zu allem Überfluss vergaben die Gäste mehrere erstklassige Gelegenheiten ausgerechnet immer dann, wenn sie die Möglichkeit hatten, auf vier oder fünf Tore zu verkürzen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir teilweise zu schnelle und zu einfache Gegentore bekommen“, sagte Leutershausens Coach Frank Schmitt, der seiner Sieben dennoch ein tolles Zeugnis ausstellte, „das war heute kämpferisch sehr gut und allererste Sahne wie sich die Mannschaft insgesamt präsentiert hat.“

Letztmals Hoffnung schöpfte die SGN nach Nick Schmitts Treffer zum 19:24 (47.). Drei Minuten später war der „Deckel“ drauf. Drei Tore der SGL, allesamt durch die Ex-Nußlocher Pauli und Mantek, führten zum entscheidenden 19:27.

Kommenden Sonntag steigt das Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Dann geht es in der Olympiahalle darum, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

SG Leuterhsausen: Hübe, Döding (beide Tor), Jäger F. 6, Bernhardt 1, Schwarz 1, Stippel 1, Jaeger P. 1, Ruß 4, Cirac, Schwechheimer, Gasser, Hormstein, Wagner 3, Seganfreddo, Mantek 3, Pauli 9/4.

SG Nußloch: Bitz M. 1, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll, Müller 5, Zeitz 4, Geppert 2, Schmitt M., Buse, Gerdon, Schmitt N. 1, Herrmann 8/4, Petroczi.

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