Großer Kampf gegen Eisenach

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Großer Kampf gegen Eisenach

Handball-3.Liga: Die SG Nußloch unterliegt dem Spitzenreiter ThSV Eisenach mit 25:33 – 680 Zuschauer

Nußloch. (bz) Der ThSV Eisenach hat gestern bei der SG Nußloch sein Handball-Meisterstück in der 3. Liga Ost gemacht. Die Nußlocher sind zwar immer noch Zweiter, liegen mittlerweile aber zehn Punkte hinter Eisenach, was acht Spieltage vor Schluss mehr als eine Vorentscheidung ist. In der heimischen Olympiahalle musste sich die SGN gestern Abend mit 25:33 (12:16) geschlagen geben.

„Ich bin heute sehr stolz auf die Mannschaft, da sie klasse gekämpft hat“, analysierte Nußlochs Sportlicher Leiter Christian Fingerle, „aber natürlich ist es schade, dass wir nicht mit der vollen Kapelle antreten konnten.“

Eine schlechte Nachricht und Zuwachs zur ohnehin schon langen Ausfallliste gab es bereits vor Spielbeginn für die Hausherren, da Spielgestalter Kevin Bitz aufgrund seiner letzten Woche in Erlangen erlittenen Knöchelverletzung passen musste. Dafür rückte Nicolas Herrmann in den Fokus, der mit seinen zehn Toren erfolgreichster Akteur des Abends werden sollte.

Zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, mit Vorteilen für die starken Gäste. Weyhrauch warf seine Farben nach 19 Minuten folgerichtig erstmals mit drei Toren in Front. Die folgende Auszeit der Hausherren zeigte ihre optimale Wirkung, da Herrmann, Philipp Müller sowie Lars Crocoll gerade einmal 159 Sekunden später auf 11:11 stellten. Zum Leidwesen der heimischen Anhänger verflachte sich das Hoch ihrer Mannschaft schnell wieder, während der Spitzenreiter bis zur Pausensirene seine Klasse eindrucksvoll ausspielte und dabei einen vorerst beruhigenden 12:16-Zwischenstand herauswarf.

Im zweiten Abschnitt probierten die Nußlocher alles, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Bis zur Hälfte der zweiten 30 Minuten setzten sich die Thüringer jedoch vorentscheidend auf acht Tore ab (16:24). Nußloch gab sich alles andere als geschlagen, machte die Begegnung mit dem 22:26 durch Max Schmitt (51.) noch einmal spannend. Eisenach antwortete im Stil einer Spitzenmannschaft, zwei schnelle Tore von Schliedermann beendeten den Lauf der SGN. Zwei weitere Treffer von Obranovic in der Schlussminute führten zum letztlich deutlichen 25:33-Resultat, das gefühlt um ein paar Tore zu hoch ausfiel.

„Wir hatten heute die große Gelegenheit beim Zweiten zu gewinnen und das haben wir eindrucksvoll genutzt“, strahlte Gäste-Trainer Sead Hasanefendic hinterher bis über beide. Für die SGN trat Spielertrainer Philipp Müller zum Trainergespräch vor das Mikro: „Keine Frage, Eisenach hat heute verdient gewonnen. Dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte haben wir nahe am Optimum gespielt, leider sind wir dann nicht so gut in die zweite Halbzeit gekommen. Wir haben trotzdem nie aufgegeben, sind noch einmal auf vier Tore herangekommen, mehr war leider nicht drin.“

SG Nußloch: M. Bitz, Lieb (beide Tor), Körner, Crocoll 4, Müller 4, Zeitz 3, Geppert 2, M. Schmitt 2, Buse, Gerdon, N. Schmitt, Herrmann 10/6, Petróczi.

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