Durchatmen und Weitermachen!

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SG Heddesheim
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SG Heddesheim gegen TSG Wiesloch 29:24


Aufstellung: Robert Dulina, Kevin Mzyk, Björn Skade, Marvin Karpstein 2, Jonas Bauer 4, David Walzenbach 3, Niko Kettner 2, Christopher Hinrichs 3, Julius Schwechheimer 1, Martin Geiger, Dennis Simoni, und Philipp Badent 7/2

So deutlich wie es das Endergebnis darstellt, war das Spiel am Ende nicht. Die Entscheidung fiel erst in der 58. Minute mit einem verwandelten Siebenmeter von Philipp Badent zum 28:24. Zuvor hatten sich die Löwen mit einer durchwachsenen zweiten Halbzeit selbst in Schwierigkeiten gebracht.
Das Spiel in der ersten Halbzeit war von der ersten Minute an von hohem Tempo geprägt, sicherlich ein Rezept gegen unsere vom Verletzungspech gebeutelte Mannschaft. Erfreulich, das Lierz und Co die Herausforderung annahmen und mit einer hohen Effizienz dagegen hielten. Nach dem 2:2 nach knapp zwei Minuten leiteten sich die Gäste im Angriff die ersten Patzer und gerieten schnell mit 5:2 in Rückstand. In der Folge gingen beide Teams ein hohes Tempo. Zum wichtigsten Mann im Verlauf der ersten 30 Minuten wurde dabei Kevin Mzyk, der mehrere Glanzparaden zeigte und damit zum Garant der Löwenführung wurde. 12:7 nach 16 Minuten durch Jonas Bauer und 19:12 Pausenführung. Das Spiel war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer.
Leider sollte sich dies in der zweiten Halbzeit ändern. Die ersten Angriffsaktionen der Löwen nach der Pause waren halbherzig und nicht von Erfolg gekrönt. Wiesloch erzielte dagegen zwei Tore. Leichte Unsicherheit machte sich breit und jetzt waren Kampf und Einsatz gefragt. Wiesloch kam bis zur 42. Minute auf 19:22 haran und das Spiel war wieder offen. So war die letzte Viertelstunde unnötig spannend. Wichtig zwei drei gute Aktionen von Kevin Mzyk, der von der Abwehr immer wieder mal alleine gelassen wurde und so konnten Philipp Badent und David Walzenbach mit ihren Treffern zum 26:21 wieder für etwas Entspannung sorgen, aber die Gäste blieben weiter dran, kamen noch einmal auf 27:24 heran, aber am Ende war der Löwensieg nicht unverdient.
Am Wochenende ist jetzt wieder Derbytime. Am Sonntag geht’s nach Friedrichsfeld, wo der Gegner nach bisher vier Heimspielen nicht nur wegen der Harzproblematik noch ungeschlagen ist. Dort wartet auch der eine oder andere alte Bekannte, Marco Dubois trainiert die Mannschaft im zweiten Jahr und man darf gespannt sein, ob die Löwen der Aufgabe gewachsen sind.