Das war`s dann wohl …

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SG Heddesheim
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SG Heddesheim I gegen TuS Steißlingen 21:29

Aufstellung: Robert Dulina, Kevin Mzyk, Björn Skade, Martin Geiger,  Christian Fendrich 4, Nikola Pugar, Dominik Adam 3, Nico Kettner, Marlon Lierz 3, Christopher Hinrichs 2, Marvin Karpstein 8/4, Martin Doll (n.e.), David 

Walzenbach, Philipp Badent 1

Das war`s dann wohl …

… und wen kein Wunder geschieht geht es jetzt nur noch darum, sich ordentlich aus der BWOL zu verabschieden. Nach zwei in eigener Halle ernüchternd verlorenen „Endspielen gegen die Tabellennachbarn aus Neckarsulm und Steißlingen beträgt der Rückstand auf einen möglicher Weise rettenden Tabellenplatz jetzt neun Punkte anstatt der erhofften drei oder fünf und das weitere Programm ist nicht einfacher. Gegen Steißlingen musste man kurzfristig auf Spielertrainer Martin Doll verzichten, was aber keine Entschuldigung für die deutliche Niederlage sein kann. Zwar ging man dieses Mal 1:0 und 2:1 in Führung, aber drei leichte, technische Fehler in den ersten acht Minuten sorgten nicht gerade für Sicherheit und baute den Gegner weiter auf. So lief man nach 12 Minuten erneut einem deutlichen Rückstand (4:8) hinterher. Dabei waren die Gäste in Angriff und Abwehr das bessere Team, schneller auf den Beinen und deutlich entschlossener bei allen Aktionen in Angriff und Abwehr. Ab Mitte der ersten Halbzeit kamen die Löwen dann etwas besser ins Spiel und kamen auch zweimal zum Anschlusstreffer zum 8:9 durch Christian Fendrich und zum 9:10 durch Marvin Karpstein, aber zum Ausgleich wollte es einfach nicht reichen. Im Gegenteil: Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehärten wieder den Gästen, die den Vorsprung wieder auf 10:15 ausbauten und die deutliche 11:15 Führung gerne mit in die Pause nahmen.

Der erneute deutliche Rückstand hinterließ Spuren bei den Löwen. Man wollte sich wehren, hatte aber nicht die Mittel, um spielerisch und kämpferisch so dagegen zu halten, dass eine Wende möglich gewesen wäre. Mir entscheidend dafür sicherlich die großen Lücken in der Abwehr. Hier agierte man recht offen und nur Mann gegen Mann und zog dabei ein ums andere Mal den kürzeren, weil die Gäste im 1:1 stark waren und auch immer wieder sicher den freien Mann am Kreis oder auf den Außen sahen und auch ins Spiel mit einbezogen. Im Angriff fehlten Ideen und Durchschlagskraft und so waren es meist Einzelaktionen, die gegen den soliden Abwehrverband der Gäste mehr oder weniger erfolgreich waren. Der Gästetorwart entwickelte sich so zu einem entscheidenden Faktor, aber die Nerven der Löwen waren an diesem Abend auch nicht die besten und so zogen sich die leichten Fehler durch das gesamte Spiel und führten zu der vor allem in dieser Höhe sicherlich nicht zu erwartenden Niederlage.

Am Wochenende ist die Mannschaft spielfrei. Vielleicht kann man jetzt in den nächsten Spielen mit weniger Druck wieder zu alter Stärke finden. Der Klassenerhalt dürfte aktuell kein Thema sein und so kann man frei aufspielen und vielleicht den einen oder anderen Gegner wieder mehr fordern.

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