1. Mannschaft: Plankstadt geht in Wiesloch baden

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1. Mannschaft: Plankstadt geht in Wiesloch baden

Eine deutliche Pleite musste das Wolfsrudel in Wiesloch einstecken. Mit neun Treffern Differenz unterlag man der heimischen TSG, beim 32:23 (15:13) war Plankstadt aber über 45 Minuten in Schlagdistanz.

Die TSG Eintracht erwischte einen guten Start ins Spiel, lag schnell mit 1:3 in Front (5.), dieser Vorsprung war aber auch gleich wieder Geschichte (3:3/ 6.). In den ersten 20 Minuten hatte Plankstadt die Partie eigentlich unter Kontrolle – Wiesloch legte zwar nach einer Auszeit einen drei-Tore-Zwischenspurt hin (7:6/ 15.), diesen konterte das Wolfsrudel aber umgehend, ging selbst wieder in Führung und erhöhte diese nach einem Treffer von Tobias Pristl das erste Mal auf drei Tore (8:11/ 21.). Im Anschluss tat sich Plankstadt aber im Angriff schwer, erzielte bis zum Pausenpfiff nur noch zwei weitere Tore, auf der anderen Seite fand Wieslochs Nico Maier immer wieder Wege durch die Wölfe-Abwehr – Konsequenz war ein 15:13-Pausenrückstand für die Gäste.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war aber noch alles möglich für die Wölfe, die ja in dieser Saison schon oft genug Moral bewiesen und Rückstände in Siege verwandelt haben. Allerdings stellte sich in dieser Partie keine Besserung ein. Vorne kam man weiterhin nur schwerlich zu erfolgreichen Abschlüssen, dennoch gelang es zunächst, den Abstand konstant zu halten (18:16/ 38.). In den nächsten Minuten jedoch konnten sich die Gastgeber das erste Mal merklich absetzen, und nach dem 22:17 durch Sebastian Hecker reagierte TSG Eintracht-Coach Niels Eichhorn mit einer Auszeit. Die neuen Anweisungen des Trainers schienen kurz zu fruchten, zwei Treffer von Timm Kemptner und Maximilian Skasik minimierten den Abstand (22:19/ 45.), dann aber gelang den Wölfen fast nichts mehr. Wiesloch nutzte seine Chancen, bestrafte die Plankstädter Fehler eiskalt und setzte sich kontinuierlich ab (26:21/ 52.). Spätestens, nachdem die Wölfe einen eigenen Siebenmeter vergeben hatten und im Gegenzug das 29:21 einstecken mussten, war die Partie gelaufen (56.).

Durch die Niederlage muss das Wolfsrudel nun den dritten Tabellenplatz abgeben, ist somit erst einmal aus der absoluten Spitzengruppe abgerutscht. Mit 25:13 Punkten steht die Truppe dennoch hervorragend da und kann die letzte Saisonphase beruhigt angehen. Die nächste Partie steht erst am 17.03. an (16:30 Uhr), dann empfängt man die SG Pforzheim/Eutingen 2 in der Mehrzweckhalle.

TSG Eintracht: Treiber, Bodenseh; R. Verclas (2), Pristl (4/1), Maier (2), Skasik (2), Tokur (3), Koffeman, Munz (1), Großhans (1), Stadler (2), Denne (3), Kemptner (3)

nt

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