In Bietigheim war für die Junior-Bären nichts zu holen

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Liga Süd:
In Bietigheim war für die Junior-Bären nichts zu holen

Auf der Rückfahrt war es totenstill im Bus. Noch immer saß der Stachel der hohen 37:25 Niederlage tief in der Seele der jungen Ketscher Mannschaft. Die Spielerinnen ärgerten sich selbst über die schlechte Leistung, mit der beim Tabellenzweiten eine unerwartet hohe Niederlage nicht zu vermeiden war.

Die ersten zehn Minuten waren von beiden Seiten sehr nervös geführt, aber zunächst blieben die Bären dran. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt war es der sehr starken Katja Heinzmann im Ketscher Gehäuse zu verdanken, dass es zu diesem Zeitpunkt nur 3:2 stand. Doch danach konnte auch sie ein Auseinanderfallen der Bären nicht verhindern. Binnen weniger Minuten stand es plötzlich 10:4 und die Begegnung war „gelaufen“.

Ketsch fand zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen den gegnerischen Angriff, und zahlreiche eigene leichte Fehler schlugen sich zum 17:10 Halbzeitergebnis nieder. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte Trainer Adrian Fuladdjusch zwei seiner insgesamt drei Auszeiten aufgebraucht. Doch alle Aufmunterungen halfen nicht.

Zwar sah es zu Beginn der zweiten Spielhälfte zunächst etwas besser aus, doch nach wenigen Minuten begann das Drama von neuem. Die junge Ketscher Mannschaft kam mit dieser Situation nicht zurecht und verlor zeitweise völlig den Faden. Die SG BBM Bietigheim II kannte an diesem Nachmittag leider kein Erbarmen und zog ihr Spiel gewohnt und souverän durch. Erst gegen Ende der Partie konnten unsere Bären ein wenig dagegenhalten, aber an der hohen Niederlage nichts mehr ändern.

Adrian Fuladdjusch überwand die erste Enttäuschung schnell: „So Tage gibt es im Sport! Rückschläge gehören dazu und müssen schnell überwunden werden. Nächste Woche haben wir gegen den „zweiten Anzug“ der TuS Metzingen die Chance, uns zu rehabilitieren. Wir werden einfach weiterarbeiten, mit Spaß trainieren und uns sorgfältig vorzubereiten. Da bin ich ganz sicher, dass wir wieder an die Form der letzten Wochen anknüpfen können.“

Für Ketsch spielten Katja Heinzmann und Karin Rüttinger im Tor
Anna Widmaier, Theresa Köhler 4, Katja Hinzmann 4, Anastasja Klacar 1, Saskia Puhr 3,
Pia Büßecker, Jacqueline Tines, Sara Goudarzi 4, Ina Bühl 1, Rebecca Berg 2, Lea Vay 6

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