Freiburg ist Meister, unsere Junior-Bären und Haunstetten sind „safe“.

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Nach dem Spiel konnte man gemeinsam feiern

Dass die 3. Liga Frauen Süd zu den verrücktesten Ligen im DHB gehört, war vielen bewusst. Doch mit dem gestrigen 29:19 Erfolg unserer Junior-Bären gegen die HSG Freiburg wurde das Ganze noch getoppt. Die HSG Freiburg wird trotz der krachenden Niederlage bei einer Mannschaft, die noch mitten im Abstiegskampf steckte, Meister und avanciert zum potenziellen Aufsteiger in die zweite Bundesliga. Vor diesem verrückten Nahmittag waren viele Entscheidungen noch offen, doch jetzt sind die meisten Würfel gefallen.

Freiburg ist Meister, unsere Junior-Bären und Haunstetten sind „safe“.

Adrian Fuladdjusch eröffnete die Partie ohne die Verstärkungen aus der ersten Mannschaft. Und die Junioren begannen die Begegnung grandios und boten dem hohen Favoriten lange Paroli. Doch beim 6:9 musste der Coach die erste Auszeit nehmen, um seine Junioren neu einzustellen. Freiburg sah sich plötzlich einer anderen Mannschaft gegenüber und verlor langsam, aber sicher die Kontrolle über das Spiel. Wie entfesselt spielten sich unsere Junioren in einen Rausch und plötzlich war Freiburg gezwungen beim 11:9 für die Gastgeberinnen das Spiel mit einer Auszeit zu beruhigen. Doch die Bären-Abwehr packte an diesem Tag kräftig zu und mischte regelrecht „Beton“ an.

Kurz nach der Auszeit entschärfte Johanna Wiethoff mit einer sensationellen Reaktion einen 7-m-Wurf, der „wilde Ritt“ ging weiter und mit 16:10 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste mit allen möglichen Varianten unsere Junior-Bären aus dem Konzept zu bringen, doch es gelang ihnen nicht.

Coach Fuladdjusch: „Unser Motto hieß „All-In“, wir haben alles investiert und alles gewonnen! Ich ziehe meinen Hut vor diesem Team und habe größte Anerkennung vor den Mädels, Danke, dass ich das mit euch erleben durfte!“

Katja Heinzmann und Johanna Wiethoff überzeugten im Ketscher Gehäuse, im Feld spielten Theresa Köhler 4, Saskia Puhr 1, Anna Widmaier 1, Pia Büßecker 2, Lea Marmodee 3, Verena Oßwald 1, Elena Fabritz 5, Sara Goudarzi, Ina Bühl 3, Rebecca Berg 2, Christina Völker 2, Varvara Novichikhina, Lara Eckhardt 5, Lea Vay