Bären in Bremen mit erster Auswärtsniederlage

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Bären in Bremen mit erster Auswärtsniederlage 

Werder Bremen – Kurpfalz Bären 33:23 (19:13)

Der Auftakt ins neue Jahr geht für die KURPFALZ BÄREN voll in die Hose

Die vierwöchige Spielpause ist dem Team von Katrin Schneider nicht gut bekommen. Es waren wohl nicht nur die mangelnden Trainingsmöglichkeiten, die die Bären aus dem Tritt gebracht haben. Nach dem glanzvollen Sieg gegen Waiblingen und der Spielabsage in Berlin trat man die lange Reise nach Bremen mit vielen Fragezeichen an. Zwar waren alle Spielerinnen an Bord, doch keiner wusste so recht, wie die Mannschaft den Winterschlaf überstanden hatte. Dazu Tom Löbich: „Wir haben heute sogar das leere Tor nicht getroffen. Das war symptomatisch für unseren gesamten Auftritt in Bremen. Hinten wie vorne konnten wir nicht an die Form unserer bisherigen Leistungen anknüpfen.“

Bis zum 6:6 war die Welt noch in Ordnung

Als Rebecca Engelhardt in der 13. Minute den 6:6 Ausgleich erzielte, konnte noch keiner der mitgereisten Fans ahnen, dass ihre Mannschaft so unter die Räder kommen würde. Doch kurz darauf machten die Bremerinnen klar, dass sie den Bären keinerlei Gastgeschenke machen wollten. Vom 9:6 in der 17. Minute hielten die Gäste bis zum 15:12 noch mit, doch schon zum Seitenwechsel hatte Bremen mit 19:13 einen respektablen Vorsprung herausgespielt. Vor allem Isabelle Dölle und Merle Heidergott setzten die Bärenabwehr arg unter Druck, während Jennifer Börsen die sich bietenden Siebenmeterchancen eiskalt verwandelte. Bei den Bären gefielen Lena Feiniler und Carmen Moser noch am besten.

Pausenansprache von Kate Schneider sorgte noch einmal für Hoffnung

Ab der 34. Minute sah es für rund 10 Minuten so aus, als wenn die Bären die erste Niederlage in einer fremden Halle noch einmal würden abwehren können. Doch der Zwischenspurt zum 22:19 verpuffte. Die Mannschaft von Florian Marotzke ließ in der Folge nichts mehr anbrennen. Kate Schneider kommentierte verständlicherweise frustriert: „In Bremen kann man verlieren, aber ich hätte mir doch etwas mehr Gegenwehr gewünscht. Jetzt gilt es, sich auf das schwere Heimspiel gegen Halle zu konzentrieren.“

Für die BÄREN spielten Sabine Stockhorst und Hannah Melching im Tor
Sina Michels 2, Samira Brand 1, Sophia Sommerrock 3, Lea Marmodee, Saskia Fackel 2/1, Lara Eckhardt 1, Lena Feiniler 3, Anna Michl, Carmen Moser 7, Rebecca Engelhardt 3. Elena Fabritz 1

Nächsten Samstag steigt das Verfolgerduell gegen Halle

In der kommenden Trainingswoche gilt es für Katrin Schneider, die Mannschaft wiederaufzurichten und an die gewohnte Form heranzuführen. Mit Halle/Neustadt kommt am Samstag der Tabellendritte nach Ketsch, der zuletzt unter Beweis stellte, dass das Saisonziel „Bundesliga-Aufstieg“ jetzt schon in Reichweite liegt.

Text: Pressebär

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