Rundenabschluss für die Damen und Herren der SG Stutensee-Weingarten

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SG Stutensee-Weingarten
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Die Zeit vergeht wie im Flug, das erleben die Anhänger der SG Stutensee-Weingarten an diesem Wochenende. Sowohl in der Badenliga der Männer als auch in der Verbandsliga der Damen wird am Samstag und am Sonntag die Saison 2018/19 schon zu Ende gehen. Vorüber sind damit 26 Spieltage im Herrenbereich und 22 bei den Damen. 

Die Männer empfangen am Samstag um 20:00 Uhr in der Sporthalle Blankenloch die HSG St. Leon/Reilingen zur abschließenden Begegnung. Für die meisten Akteure aus dem Team von Coach Steffen Bechtler wird es Zeit, dass diese Runde ein Ende nimmt. Schon seit Wochen spielt das Team auf der letzten Rille. Die Mannschaft hatte in diesem Jahr sehr unter Verletzungspech zu leiden und absolvierte nach der Weihnachtspause die meisten Partien nur mit einem oder zwei Auswechselspieler für das Feld. Die beiden Torhüter Sascha Helfenbein und Pascal Duck blieben zur Freude von Trainer Bechtler von Verletzungen verschont und standen immer zur Verfügung. Anders sah es im Rückraum aus, wo letztendlich nur noch Max Weickum übrigblieb. Trotz dieser Misere schafften es die Jungs der SGSW noch genügend Punkte zu erarbeiten, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Das Ziel, das sich Mannschaft, Trainer und Verantwortliche für diese Saison gesteckt hatten, wurde schon lange abgehakt. Alle Beteiligten wollen die Runde nur noch ohne weitere Verletzungen über die Bühne bringen. Im Hintergrund wird bereits seit geraumer Zeit am Kader für die neue Runde gebastelt, so dass zum Start für 2019/20 eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung stehen wird. 

Mit der HSG St. Leon/Reilingen kommt ein Team nach Blankenloch, das in der vergangenen Saison sein Tief erleben musste. Die Jungs von Trainer Christopher Körner kämpften bis zum Ende gegen den Abstieg und zeigen sich in der neuen Runde von ganz anderer Qualität. Im Moment nimmt die HSG den fünften Tabellenrang ein. In der Vorrunde erkämpfte sich die Bechtler Sieben mit einem sensationellen direkten Freiwurf von Kai Rudolf noch ein verdientes Unentschieden. Die Jungs von der Spielgemeinschaft hatten sich über die gesamten sechzig Minuten nie aufgegeben und wurden dafür belohnt. 

Gelingt Kai Rudolf wieder solch ein spektakulärer Treffer wie im Hinspiel? (Foto: cls)

Mit Unterstützung der eigenen Fans wollen Max Weickum und seine Kameraden einen erfolgreichen Abschluss in die Sporthalle zaubern. 

Die Damen müssen ihren Rundenabschluss leider in der Fremde gestalten. Das Team von Trainer Peter Nagel muss ausgerechnet zum Meisterschaftsanwärter TV Dielheim reisen. Vor Wochen hat ein Experte prophezeit, dass der Titel in der Verbandsliga erst am letzten Tag vergeben wird. Die Handballfreunde dieser Liga konzentrieren sich nun vor allem auf die beiden Partien in Dielheim und Malsch.

Die Mädels von Trainer Nagel können am letzten Spieltag den Gastgeberinnen die Suppe noch ganz schön versalzen. Das junge Team der SGSW, in dem immer wieder eine ganze Anzahl an A-Jugendspielerinnen auflaufen, hatte sich zum Ziel gesteckt, in dieser Saison wieder in der Spitzengruppe zu landen. Vor dem letzten Spieltag steht fest, dass die Nagel Truppe den vierten Rang schon fest gebucht hat. Nach vorne gibt es zwar noch Möglichkeiten, Plätze gut zu machen, aber nicht mehr aus eigener Kraft. Die Mannschaft fährt aber dennoch nach Dielheim, im letzten Auftritt noch einmal alles aus sich raus zu holen. 

Die Gastgeberinnen werden alle Kräfte mobilisieren, um in eigener Halle die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Nur bei einer Niederlage gegen die SGSW und einem Sieg der HSG St. Leon/Reilingen II beim TSV Germania Malsch würde sich der TVD selbst noch ein Bein stellen. Die Handballfans werden am letzten Spieltag der Saison 2018/19 in allen Hallen noch einmal auf ihre Kosten kommen.